Microsoft Windows Vista FAQ
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Das Betriebssystem spart dem Anwender eine Menge Zeit – nicht nur beim Booten, sondern auch beim Herunterfahren in den Energiesparmodus und dem Wechsel zwischen User- und Admin-Rechten.

Microsoft hat einige Features genannt, die das kommende Betriebssystem Vista enthalten wird. Neben der schon bekannten, neu gestalteten Optik soll es nach Aussage des Unternehmens “typischerweise” in nur zwei bis drei Sekunden starten. Mit Hilfe von Login-Scripten und Services, die im Hintergrund starten soll diese Bootgeschwindigkeit erreicht werden.

Auch der Sleep Mode soll deutlich verbessert werden: Mit einem Klick soll das Herunterschalten in den Energiesparmodus möglich sein. Weiter seien verbesserte Diagnosetools zur Fehlersuche integriert.

Neu sei ebenfalls das verbesserte Rechtemanagement, das die Lücke zwischen User- und Admistratorenrechten schließen soll. Wer als normaler User mit eingeschränkten Rechten und daher auf hohem Sicherheitslevel arbeitet und im Einzelfall Administratorenrechte benötigt, muss sich laut Microsoft nicht mehr komplett ab- und neu anmelden. Beim Installieren einer Software kann er nach Bestätigung in einer Sicherheitsschleife direkt das Admin-Passwort eingeben. (Quelle TESTTICKER.DE 26.09.2005)

Während der Entwicklung der neuen Windows-Version “Vista” ist Microsoft im vergangenen Jahr offensichtlich an seine Grenzen gestoßen. Das “Wall Street Journal” berichtet, Windows-Manager Jim Allchin habe im Juli vergangenen Jahres das Microsoft-Management an den Rand der Verzweifelung getrieben mit der lapidaren Feststellung: “Es wird nicht funktionieren”. Die Komplexität sei so groß, dass die verantwortlichen Programmierer auf Basis der damaligen Pläne niemals in der Lage sein würden, einen brauchbaren Windows-XP-Nachfolger zu stricken.

Allchin beschrieb die Lage als hoffnungslos. Das übliche Vorgehen, wonach Tausende von Programmierern sich die Arbeit teilen und ihre Entwicklungsergebnisse später zu einem stimmigen Bild zusammenfügen, funktioniere in dieser Dimension nicht mehr. Wolle man ein vernünftiges System bauen müsse man noch einmal ganz von vorn anfangen.

Daraufhin soll Gates Allchin ermutigt haben, sich für die einzelnen Bestandteile des Systems mehr Zeit zu nehmen. “Alle Beteiligten hatten ein wenig Angst”, kommentiert Gates die Situation gegenüber der US-Wirtschaftszeitung. Er habe es als seine Aufgabe angesehen, die Verantwortlichen aufzufordern, nicht darauf zu schauen, welche Entwicklungsergebnisse unbrauchbar sind, sondern worauf man weiter bauen könne.

Den größten Kummer bereitete Microsofts Programmierern das geplante Dateisystem “WinFS”, von Gates selbst im Vorfeld der Entwicklung als “Heiliger Gral” bezeichnet. WinFS sollte eine Erweiterung des aktuellen File System NTFS darstellen und relationale Datenbanktechnik nutzen, die Microsoft aus dem SQL Server 2005 entnehmen wollte. Ziel war es, Suchmöglichkeiten und die Organisation von Daten auf ein neues Niveau zu heben. Dazu kam es aber nicht: Einen Monat nach Allchins Warnung verschob Microsoft die Auslieferung von Longhorn auf die zweite Hälfte 2006 und WinFS auf einen unbekannten Zeitpunkt (inzwischen ist WinFS als Beta verfügbar).

Die Arbeiten an dem Dateisystem sollen so schlecht vorangekommen sein, dass Programmierer nur noch davon gesprochen hätten, wie man das “Schwein doch noch zum Fliegen” bringen könne. Angeblich tauchten die fliegenden Schweine bei Microsoft sogar in diversen Präsentationen und als Photos an Bürowänden auf.

Am Ende verdankt es Microsoft zwei Topmanagern, das Projekt wieder in die Spur gebracht zu haben. Brian Valentine hat als erfahrener Troubleshooter und Motivationskünstler entscheidend zum Gelingen beigetragen, dasselbe gilt für Amitabh Srivastava, der erst einmal mit einfachsten Mitteln Ordnung in das Projekt brachte. Er ließ sein Team eine Art Landkarte von 1,50 mal 2,40 Meter Größe anfertigen, auf der alle Windows-Bestandteile zusammengeführt und die vielfältigen Abhängigkeiten untereinander ins Bild gesetzt wurden.

Die Probleme mit dem Vista-Projekt im vergangenen Jahr haben dem Wallstreet-Journal-Bericht zufolge zu einem Paradigmenwechsel in der Microsoft-Entwicklung geführt. Die Ära der gigantischen Projekte, in denen die Verschleppung einzelner Komponenten die Verzögerung des gesamten Vorhabens bedeuten kann, ist zu Ende gegangen. Windows wird künftig als stabiles, funktional schlankes Kernsystem entwickelt, für das ständig neue Features angeboten werden. Von Updates und Erweiterungen soll das Kernsystem unbeeinträchtigt bleiben. Die Verschmelzung der Windows-Geschäftseinheit mit dem Online-Dienst MSN gilt als Hinweis darauf, dass der Online-Vertrieb solcher Funktionsbausteine an Gewicht gewinnen wird. (Quelle COMUTERWOCHE.DE 26.09.2005)

In Taiwan erwartet man mit Spannung die Einführung der nächsten Windows-Version: explodierende Hardware-Anforderungen sollten auch die Umsätze antreiben.

Die Halbleiterbranche auf der Silizium-Insel Taiwan blickt ungeduldig nach vorne. Angesichts harter Preiskämpfe und eines engen Marktes soll Windows Vista wieder Bewegung in den Absatz von Grafikkarten bringen.

Die hohen Hardware-Anforderungen des Windows-XP-Nachfolgers sollten eine Nachrüstwelle auslösen und auch Komplett-PCs mit stärkeren und damit teuren Grafikkarten versorgen.

Vista verlangt unter anderem eine Grafikkarte mit mindestens 256 MByte Grafikspeicher. (Quelle TESTTICKER.DE 23.09.2005)

Microsoft arbeitet an einem Outlook-Kalender, der auch bei ausgeschaltetem Rechner funktioniert. Außerdem wird die RSS-Technik zur Anzeige aktueller Internet-Informationen in Windows Vista integriert.

Ein Notebook kann künftig auch dann wichtige Informationen anzeigen, wenn es ausgeschaltet ist: SideShow heißt diese neue Technik, bei der Termine aus dem Outlook-Kalender in einem kleinen Extrabildschirm auf der Oberseite des Notebooks angezeigt werden. Der aktive Rechner schickt die Daten für das Mini-Display in einen acht MB große Speicher, der eben auch im ausgeschalteten Zustand einsehbar ist.

Stromsparen

Über ein separates Steuergerät kann man durch die Tage des – durch einen PIN geschützten – Outlook-Kalenders blättern oder seine bereits empfangenen E-Mails lesen. Auch bei eingeschaltenem Rechner kann das SideShow-Display genutzt werden: Bei nur halbem Stromverbrauch können etwa Musikstücke von der Festplatte mit dem Media-Player abgespielt oder Instant Massaging genutzt werden.

Automatische Webpage-Updates

Ein weiteres technisches Schmanckerl wird ebenfalls in Windows Vista integriert sein: “Really Simple Syndication”-Technik, kurz RSS, bei der eine Randleiste wahlweise die neuesten Nachrichten, die aktuellen Top-Ten-Hits oder die letzten Fußballergebnisse anzeigt.

Jeden neuen Eintrag dieses Internet-Angebots kann man sich dann stets aktuell in einem kleinen Fenster in der Randleiste von Windows Vista anzeigen lassen. Ein Doppelklick auf einen Eintrag öffnet dann den Browser mit den ausführlichen Informationen dazu.

RSS, eine besondere Umsetzung des Datenformats XML, ist derzeit vor allem bei den regelmäßigen Nutzern von Blogs beliebt. Sobald man den “RSS-Feed” eines solchen Angebots abonniert hat, hat man stets die neuesten Beiträge im Blick, ohne dass man jedes Mal den Browser starten und die Internet-Adresse aufrufen muss. (Quelle DIEPRESSE.COM 20.09.2005)

Es muss nicht immer, wie hier oder hier , tierisch ernst zugehen, wenn von Features des Windows XP-Nachfolgers die Rede ist. Viele werfen nach der Installation eines neuen Betriebssystems einen Blick in den Bereich “Spiele” im Startmenü. Windows Vista wird neben den Klassikern im neuen Gewand auch drei neue Spiele enthalten, die für Kurzweil sorgen sollen.

Alle bisher enthaltenen Spiele, wie beispielsweise Hearts oder Minesweeper, werden dank der Windows Presentation Foundation in einem neuen Look in Windows Vista enthalten sein. Einen Blick darauf, wie Hearts künftig aussehen wird, verrät die Website Winfxhearts.com . Hier hat ein Microsoft-Entwickler die derzeit aktuelle Hearts-Version veröffentlicht, bei der WinFX zum Einsatz kommt. Wer über die entsprechenden Vorraussetzungen verfügt, kann “Hearts with WinFX” sogar schon mal testen.

Neben Hearts wird Windows Vista laut Aaron Coldiron von Microsofts Hive Community auch Solitaire, Spider Solitaire, Freecell und Minesweeper enthalten. Hinzu kommen drei völlig neue Spiele: Shanghai Solitaire (Mahjong), Chess Titans und Purble Place. Chess Titans wird ein Schachspiel mit 3D-Grafik unter Verwendung von DirectX sein, in dem Spieler gegen den Computer oder gegen andere Spieler im Internet antreten können. Purble Place wird ein Spiel für Kinder sein, in denen sie sich Objekte und Farben merken müssen.

Windows Vista wird ganz im Gegensatz zu den Vorgängern auch viele Funktionen enthalten, die Freunden von PC-Spielen bei der Ausübung ihres Hobbys helfen werden. So wird beispielsweise ein Kinderschutz-Mechanismus sowie ein “Game Explorer” enthalten sein. Über diesen Game Explorer werden alle auf einem System installierten Spiele erreichbar sein. Hinzu kommt beispielsweise die Unterstützung für den Anschluss eines Xbox 360-Controllers. Wer eine Xbox 360 besitzt, wird keinen Controller mehr für den PC kaufen müssen. (Quelle PCWELT.DE 21.09.2005)

Microsoft plant neue Wege bei der Handschriftenerkennung für Windows Vista.

Windows Vista wird es nicht als Tablet-PC-Version geben. Nichtsdestotrotz plant Microsoft aber spezielle Funktionen für Tablet PCs, etwa bei der Handschriftenerkennung. Anders als bisherige Modelle sollen Benutzereingaben nicht einfach mit einer Datenbank abgeglichen und so erkannt werden – vielmehr soll das System die Handschrift seines Benutzers tatsächlich lernen. Dazu werden Funktionen integriert, mit denen dem System einzelne Buchstaben, Worte und Sätze beigebracht werden können, die regelmässig falsch erkannt werden; wenn nötig, kann auch das gesamte Alphabet trainiert werden.

Ausserdem soll Windows Vista nicht nur Worte lernen, sondern auch speichern, wie oft welche Begriffe benutzt werden. In Zweifelsfällen könnte so aufgrund der bisherigen Häufigkeit das richtige Wort gewählt werden. Auch mit sogenannten “Gesten”, die etwa für die Navigation genutzt werden könnten, soll Windows Vista umgehen können.

Die Tablet-PC-Funktionen werden in alle Vista-Versionen integriert und sollen so den bisher nicht besonders erfolgreichen Tablet PCs zu neuem Schwung verhelfen. (Quelle INFOWEEK.CH 19.09.2005)

Der japanische Imaging-Konzern Canon und der Software-Hersteller Microsoft wollen bei der Weiterentwicklung von Farbmanagement-Technologien zusammenarbeiten. Gemeinsam soll ein System für den Einsatz im neuen Betriebssystem Windows Vista erstellt werden, das auf den bereits vorhandenen Algorithmen von Canon basiert, teilten die Unternehmen heute in Tokio mit.

Ziel sei es, Unterschiede bei der Farbdarstellung auf unterschiedlichen Rechnern, Displays und Druckern zu beseitigen, hieß es. Die Integration der Technologie in Windows bringe eine Qualitätssteigerung bei der Digitalfotographie und anderen Multimedia-Anwendungen.

Canon verspricht sich aus der Partnerschaft Vorteile beim Vertrieb von Scannern und Druckern. Die Geräte werden direkt mit dem Farbmanagement von Windows zusammenarbeiten und ermöglichen eine direktere Abstimmung der Farbgebung mit dem PC. Gegenüber Konkurrenzprodukten will der Hersteller dadurch eine größere Farbechtheit ohne den Einsatz zusätzlicher Tools erreichen.

Die Partnerschaft erstreckt sich außerdem auf die Integration von nativem RAW-Support in Windows Vista sowie die Implementierung XML-basierter Bildbearbeitungs-Spezifikationen. Entwicklern wollen die Partner außerdem Schnittstellen zu den Technologien anbieten.

Weniger ist mehr: Die hohen Systemanforderungen von Windows Vista werden die Anwender laut Novells CEO in Richtung Linux treiben.

Auf der Novell-Userkonferenz Brainshare in Barcelona gab Novell-CEO Jack Messman seine Meinung zum kommenden Windows Vista zum Besten: Weil die Kosten einer Migration von XP nach Vista zu hoch seien, würden viele Anwender stattdessen auf Linux umsteigen.
Novell, so Messman weiter, mache gerade in Europa auf dem Desktop in letzter Zeit erhebliche Fortschritte. Die Linux-basierte Desktop-Umgebung von Novell bietet allerdings weniger Funktionalität als Windows. Der Novell-Chef sieht dies als Vorteil: “Wollen Sie wirklich für all die überflüssigen Funktionen von Windows zahlen, die Ihre Mitarbeiter doch nur von der eigentlichen Arbeit ablenken und die Produktivität mindern?”

Windows Vista, der Nachfolger des Microsoft-Betriebssystems XP, kommt Ende 2006 gleich in sieben verschiedenen Versionen, berichten Insider im Internet.

Demnach wird es eine sehr abgespeckte “Starter Edition” geben, die nur in armen Ländern auf den Markt kommen soll. Man kann damit nur drei Programme gleichzeitig laufen lassen.

Die für Einsteiger interessante Version wird die “Home Basic Edition” sein, der Nachfolger der “XP Home Edition”. Daneben soll die “Home Premium Edition” mit Zusatzfunktionen wie dem Media Center vor allem Fans von Multimedia-Anwendungen bedienen.

Die übrigen vier Versionen richten sich an Profis und Unternehmen: eine “Professional Edition”, eine “Small Business Edition” sowie eine “Enterprise Edition” (beide für Firmennetzwerke gedacht) und schließlich die “Ultimate Edition”, die alle Funktionen von Vista in sich vereint.

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis zum neuen Windows-Betriebssystem “Vista” die ersten Details über ein dazugehöriges Officepaket preisgegeben werden: Auf einer Pressekonferenz in L.A. sprach Microsoft-Zampano Bill Gates über die neuen Funktionen, die das Vista-Office zum besten seit 10 Jahren machen sollen. Die ersten Screenshots gibt’s in der Linkbox!

Microsoft will die nächste Version seiner Bürosoftware mit einem Füllhorn neuer Funktionen und einer komplett neu gestalteten Oberfläche versehen. Die für das zweite Halbjahr 2006 angekündigte Version sei die wichtigste Veröffentlichung seit “Office 95″, sagte Gates am Dienstag in Los Angeles. “Office 12 hat alle wesentlichen Bestandteile, um eine unglaubliche Produktivität bei Millionen von Menschen rund um den Globus freizusetzen.”

Office geht auf Wünsche der Anwender ein
Die neue Gestaltung der Benutzeroberfläche von “Office 12″ soll weit deutlicher die speziellen Wünsche der Anwender in den Vordergrund stellen und die Nutzung erheblich vereinfachen. “Neun von zehn Nutzern wünschen sich unter Office heutzutage Funktionen, die die Software längst bietet”, sagte Microsoft-Manager Chris Capossela.

Die Funktionen würden nur von vielen Anwendern gar nicht gefunden. Künftig sollen Nutzer schneller bessere Resultate erhalten. Die herkömmlichen Menüs und Werkzeugleisten werden durch ein Paket von grafisch gestalteten Symbolen ersetzt.

Pop-Ups sollen helfen
Eine Vielzahl neuer intuitiver Werkzeuge soll es Anwendern ermöglichen, ihre Dokumente einfach zu bearbeiten, grafisch professionell zu gestalten, leichter zu finden und nach eigenen Bedürfnissen zu organisieren.

In Word sollen die nächsten Schritte des Users von der Software erkannt werden. Mittels Pop-Up-Window erspart man sich den Mauszeiger quer über den Bildschirm auf Reisen zu schicken, und kann den nächsten Menübefehl – sofern er vorgeschlagen wird – gleich aus dem Pop-Up anwählen. (Quelle KRONE.AT 09.09.2005)

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