Microsoft wird, wie der The Inquirer berichtet, die für November angekündigte Windows Vista Beta 2, nicht wie geplant im November zum Download freigeben. Stattdessen wird nun der 16. Dezember als Veröffentlichungsdatum angegeben.
Zu diesem Zeitpunkt werden wahrscheinlich auch die grossen Hersteller von Grafikkarten die benötigten Treiber zur Verfügung stellen, da in der Beta 2 erstmals die neue Benutzeroberfläche Aeroglass zum Einsatz kommen soll, die dann mit Hilfe der 3D-Grafikbeschleuniger gerendert wird.
Wenn danach alles so verläuft, wie es bisher geplant wurde, wird die neue Ausgabe des Windows-Betriebssystem am 25. Juli 2006 in die Produktion gehen. Zunächst sollen die Professional Edition und Home Premium Edition erhältlich sein.
Microsofts neues Betriebssystem soll angeblich schon im Sommer 2006 an PC-Hersteller ausgeliefert werden.
Laut Ethan Allen, Microsoft-Beta-Tester und Administrator der News-Seite The Hotfix [1], soll Windows Vista am 25. Juli 2006 in die Massenproduktion gehen. Microsoft strebe diesen Termin an, damit die Hersteller das Betriebssystem rechtzeitig zur Weihnachtssaison mit ihren PCs ausliefern können. Ob dieser Termin schon offiziell abgesegnet ist, bleibt unklar. Microsoft-Produktmanager Michael Burk bestreitet, dass es einen genauen Zeitrahmen für die Auslieferung von Vista an die PC-Hersteller gibt. Das Betriebssystem muss aber auf jeden Fall früher an die Hardware-Produzenten gehen, damit diese es bis zu Microsofts weltweiter Veröffentlichung an Weihnachten 2006 testen, anpassen und installieren können.
Ethan Allen hat zudem in Erfahrung gebracht, wann die zweite Beta-Version von Windows Vista erscheinen soll: Geplant sei ein Release am 16. Dezember 2005. Bislang sprach Microsoft nur immer von einer Veröffentlichung vor Ende Jahr.
Transport Layer Security wird neuer Standard für die HTTPS-Datenübertragung
Wie aus einer aktuellen Meldung in Microsofts Blog für IE-Entwickler hervorgeht, soll im kommenden Internet Explorer 7 das Standardprotokoll für sichere (sprich: verschlüsselte) HTTPS-Verbindungen ausgetauscht werden.
Das in der aktuellen IE6-Konfiguration als Standard eingestellte SSLv2-Protokoll (Secure Socket Layer 2.0) gilt heute aufgrund der zahlreichen und dokumentierten Schwachstellen als unsicher. Es wird im kommenden Microsoft-Browser durch das robustere TLSv1 (Transport Layer Security 1.0) als neuer Default ersetzt.
Bereits Anfang September hatten Firefox-Entwickler angekündigt, SSL 2.0 in künftigen Versionen des Open-Source-Browsers zu deaktivieren. Von Servern würde das elf Jahre alte Verschlüsselungsprotokoll nur noch selten unterstützt, so die Mozilla-Mitarbeiter. Inzwischen kämen fast überall SSL 3.0 und TLS 1.0 zum Einsatz, da beide Protokolle aktuellen Sicherheitsanforderungen entsprächen.
“Puma” soll illegale Musikkopien verhindern – Software-Angriffe wie das Aushebeln des DVD-Kopierschutzes CSS sollen generell verhindert werden
Der Windows XP-Nachfolger Vista wird umfangreiche Kopierschutzmechanismen mitbringen, so die Zeitschrift Windows Professionell. Dazu gehören das sogenannte PVP-OPM (Protected Video Path – Output Protection Management) als Schutz für Filme.
Ansatz
Es setzt an zwei Stellen an: Zum einen authentifiziert es die Hardware und schafft eine abgeschottete Prozessumgebung. Das verhindert, dass etwa Kopien auf Festplatten gemacht werden oder der Inhalt des Arbeitsspeichers ausgelesen wird. Zum anderen wacht PVP-OPM über die Ausgabe der Inhalte, kontrolliert etwa Monitor-Ausgänge sowie TV-Schnittstellen. Die Ziele dieser Maßnahmen sind von der Filmindustrie klar vorgegeben.
Software-Angriffe sollen generell verhindert werden
Software-Angriffe wie das Aushebeln des DVD-Kopierschutzes CSS sollen generell verhindert werden. Digitale Signale können nur noch verschlüsselt den PC verlassen. Das soll 1:1-Kopien unmöglich machen. Außerdem sollen Angriffe auf das Bus-System, etwa den PCI-Express-Bus, ins Leere laufen, weil auch dort die Datenströme verschlüsselt übertragen werden.
Puma
Ebenso sollen illegale Musikkopien verhindert werden: “Puma” ist eine Abkürzung für Protected User Mode Audio. Die Audio-Engine wandert vom Kernel-Modus des Betriebssystems in den User-Modus. Das macht die Audio-Module robuster, flexibler anpassbar und erleichtert Entwicklern von Zusatz-Software das Leben, verspricht Microsoft.
Die wesentlichen Neuerungen finden sich bei Vista im Kernel, der bei der Veröffentlichung den Sprung von Version 5.1 auf 6.0 schafft.
Da die Gerätetreiber in Vista nicht mehr in den Kernel eingebunden sind, sollen Vista-Anwender den berühmt-berüchtigten “Bluescreen” nur noch selten bis gar nicht zu Gesicht bekommen.
Vista, der Nachfolger von Windows XP, soll Ende 2006 in sieben verschiedenen Versionen auf den Markt kommen.
Build 5231 steht nur für Betatester sowie MSDN- und Technet-Kunden zum Download bereit. Endnutzer müssen auf die öffentliche Beta 2 warten, die im Dezember erscheinen soll.
Der Windows XP-Nachfolger Vista wird in der Lage sein, Arbeitspeicher einfach nachzuladen. Möglich macht dies eine Funktion namens Superfetch, so die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 11/2005).
Dahinter verbirgt sich eine Kernkomponente bei der Verwaltung von virtuellem Speicher. Sie speichert in einer Liste oft aufgerufene Programme ab und legt die Prioritäten fest. Startet ein Nutzer beispielsweise oft Word, Outlook und Photoshop, dann tauchen diese Programme ganz oben in der Liste auf. Superfetch holt diese Programme auf Vorrat in den Arbeitsspeicher,
so dass sie dann beim expliziten Aufruf schneller starten.
Je mehr Arbeitsspeicher im Rechner steckt, desto mehr können Nutzer davon profitieren. Doch falls der Arbeitsspeicher knapp wird, lässt er sich per USB-Speicherstick erweitern. Superfetch behandelt den Speicher auf dem Stick genau wie Arbeitsspeicher. Das heißt, auch der Platz auf dem USB-Stick wird für Programme genutzt. Die Zugriffszeiten zwar etwas langsamer als bei RAM, sie sind wegen der kleinen eingelagerten Speicherseiten auf jeden Fall besser, als wenn jedes Mal auf die Festplatte zugegriffen werden müsste.
Datenverlust soll es auch nicht geben, selbst wenn der Anwender den Stick im laufenden Betrieb abzieht. Dafür sorgt ein Write-Through-Cache, der alle Änderungen am Speicher sofort auf Festplatte zurücksichert.
Mit dem kommenden Windows-Betriebssystem Vista soll kein Erstellen illegaler Musik- und Filmkopien möglich sein. Der Windows-XP-Nachfolger werde umfangreiche Kopierschutzmechanismen enthalten, berichtet die Zeitschrift «Windows Professionell».
Dazu gehöre das «Protected Video Path – Output Protection Management» (PVP-OPM). Es soll verhindern, dass Kopien auf Festplatten gespeichert werden oder der Inhalt des Arbeitsspeichers ausgelesen wird.
Darüber hinaus wacht PVP-OPM über die Ausgabe der Inhalte, indem es etwa Monitor-Ausgänge sowie TV-Schnittstellen kontrolliert. Außerdem sollen mit Hilfe des «Protected User Mode Audio» (PUMA) illegale Musikkopien verhindert werden. Windows-Hersteller Microsoft war für eine Stellungnahme zu dem Bericht nicht erreichbar.
Microsoft hat den Test-Code für das nächste Betriebssystem ‘Vista’ um einige Funktionen erweitert. Mit dabei sind Neuerungen für den Internet Explorer. Zudem soll der Testcode stabiler und fehlertoleranter werden. Zusätzlich will Microsoft jetzt jeden Monat den Code aktualisieren, um schneller Feedback von den Entwicklern zu bekommen. Auch grundlegende Änderungen bei den Komponenten Migration Wizard, Anti-Spyware, dem Powermanagement und dem Kalender kündigte der Hersteller an.
In Vista werden alle Netzwerkverbindungen im ‘Network Center’ zusammenlaufen. Die Funktionen ‘Network Neighborhood’ und ‘My Network Places’ aus Windows XP sollen dadurch ersetzt werden. Eine Diagnose-Software wacht über die Funktionen des PCs und des Netzwerkes und warnt den Nutzer, wenn ein Ausfall droht.
Neu ist auch das ‘Mobility Center’, eine Sammlung von Werkzeugen speziell für Laptops und andere tragbaren Geräte. Auch eine neue Version des Media Players kommt mit dem Update. Bislang arbeitet etwa eine halbe Million Entwickler mit dem Code. Anwendern und Unternehmen rät Microsoft, mit Tests für Vista bis zur Beta-Version 2 zu warten, die für die zweite Hälfte 2006 angekündigt ist. Diese werde dann den gesamten Funktionsumfang der endgültigen Version haben.
Alles deutet darauf hin, dass Microsoft die “Windows Sidebar” auch für Windows XP verfügbar machen wird. Die bei der “Windows Sidebar” zum Einsatz kommenden Gadgets werden jedenfalls auch für Windows XP verfügbar sein. Das hat Microsoft offiziell bestätigt.
Die “Windows Sidebar” wird bekanntlich nun doch in Windows Vista enthalten sein. Dies ist seit August bekannt. Im September hatte Bill Gates den neuen Build einer Beta von Windows Vista vorgestellt, in der “Windows Sidebar” enthalten war.

Auf der “Windows Sidebar” können Anwender dynamische Informationen, wie beispielsweise Uhrzeit, Diashows oder einen Nachrichtenfeed einblenden lassen. Die einzelnen Elemente werden “Gadgets” genannt und Microsoft will Entwicklern die Möglichkeit bieten, eigene Gadgets für die Sidebar zu entwickeln. Treffpunkt für angehende Gadget-Entwickler ist im Web die Site http://microsoftgadgets.com/ . Wie die “Windows Sidebar” in Aktion aussieht? Das sehen Sie in dem Bild oben rechts zu dieser Nachricht.
Einige Bastler haben die in den aktuellen und im Internet (illegal) kursierenden Builds von Windows Vista enthaltene “Windows Sidebar” verwendet und einen Emulator entwickelt, durch den die Sidebar auch unter Windows XP lauffähig ist. Dabei werden keine Microsoft-Dateien im Internet verbreitet, sondern lediglich der Emulator. Wer im Besitz von Windows Vista ist, kann mittlels der “Windows Sidebar”-Dateien und dem Emulator die Sidebar auf Windows XP zum Laufen bringen.
So viel zur Vorgeschichte. In seinem Blog äußert sich nun ein Sean Alexander, Senior Program Manager für Windows bei Microsoft, zu dem Emulator für die Windows Sidebar. Er weist darauf hin, dass er dazu nichts sagen will, weil Microsoft die Windows Sidebar noch nicht einmal offiziell veröffentlicht hat. Erst in der Beta 2 von Windows Vista wird sie – auch offiziell – enthalten sein.
Dennoch nimmt er die Gelegenheit wahr, um zumindest etwas klarzustellen. “Gadgets werden auch für XP verfügbar sein – offiziell”, so Alexander in seinem Blog . Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass es die “Windows Sidebar” auch für Windows XP geben wird. Vielleicht nicht als 1:1-Kopie der Windows Vista-Sidebar, aber zumindest so ähnlich.
Dies äußert Alexander nicht direkt. Stattdessen weist er nur darauf hin, dass er nicht möchte, dass Entwickler von Gadgets frustriert sein könnten, wenn sie demnächst feststellen, dass sie Gadgets für die falsche Plattform entwickelt haben. “Es ist sehr aufregend zu beobachten, welcher Enthusiasmus der Windows Sidebar zuteil wird”, so Alexander und fügt hinzu, dass bei Microsoft derzeit an “großen Plänen” gearbeitet wird.
AbbildungDie Gadgets ähneln vom Prinzip her dem, was Apple schon für MacOS X vorgemacht hat. Für Windows gibt es bereits mit der Java-basierten Freeware Konfabulator eine Alternative. Hiermit lässt sich über “Widgets” der Windows-Desktop aufpeppen. Weitere Infos zu Konfabulator finden Sie in der PC-WELT Nachricht: ” Konfabulator: Windows-Desktop gratis mit Widgets aufpeppen “.
Das niedersächsische Justizministerium ist einer der Teilnehmer des weltweiten Technology Adoption Program, kurz TAP, für das neue Betriebssystem Windows Vista. Mit dem TAP bietet Microsoft ausgewählten großen Unternehmenskunden eine Testumgebung für Windows Vista an. Die ehemals unter dem Codenamen Longhorn bekannte neue Betriebssystemgeneration Windows Vista ist dazu als Vorabversion im Ministerium installiert. In enger Zusammenarbeit mit der Microsoft Corporation erhält die Justizbehörde so nicht nur Einblick und Einfluss in die aktuelle Software-Entwicklung, sondern kann ihre rund 15.000 PC-Arbeitsplätze auch später einfacher auf die finale Version von Windows Vista umstellen. Derzeit nutzt die niedersächsische Justiz noch Windows NT 4.0. Parallel dazu erarbeiten die Niedersachsen zusammen mit Microsoft Consulting Services eine moderne IT-Infrastruktur, die den Justizorganen des Landes zu mehr Effizienz verhelfen soll. Die Konzentration von bisher 180 Datenverarbeitungsstandorten auf nur noch sieben zentral administrierte soll darüber hinaus System- sowie Wartungs- und Administrationskosten reduzieren. Zudem hat sich das Ministerium nach genauer Abwägung der Open-Source-Lösung Linux für den Einsatz von Windows Server 2003 als Serverbetriebssystem entschieden.
Durch den Test der Vorabversion von Windows Vista erfährt Microsoft, welche Funktionalitäten für den täglichen Betrieb noch zu optimieren sind. Die umfassende Betreuung durch Microsoft ermöglicht zudem, dass die Erkenntnisse und Erfahrungen der Niedersachsen unmittelbar in die Entwicklungsarbeit einfließen. Sie sind für Microsoft eine wichtige Information aus der Praxis einer großen Verwaltung.
Basis für kommende Herausforderungen
‘Wir setzen auf Microsoft als Software- und Serviceanbieter, weil alle Produkte ineinander greifen und reibungslos funktionieren. Damit sind wir für kommende Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs, bestens gerüstet. Für die Mitarbeiter ist die Oberfläche vertraut, sie arbeiten sich daher schnell in Anwendungen ein. Der Schulungsaufwand ist also geringer als bei der Einführung von anderen Betriebssystemplattformen’, so Ralph Guise-Rübe, Referatsleiter IT im Justizministerium Niedersachsen.


