Das neue Windows hat kein Herz für Besitzer alter DVD-Laufwerke.
Wer stolzer Besitzer eines DVD-Laufwerkes ist, welches schon 1998 auf den Markt kam und somit keinen hardwareseitigen Support für Regional-Codes besitzt, der wird mit Windows Vista keine Freude haben.

Erst seit dem 1. Januar 2000 wurden alle DVD-Laufwerke mit einem hardwareseitigen Regional-Code ausgestattet.
Ältere Laufwerke wurden vom Betriebssystem softwaremäßig mit dem richtigen Regional-Code versehen. Da dies nicht immer reiblungslos vonstatten ging, hat sich Microsoft dazu entschlossen dies in Windows Vista nicht mehr einzubauen.
Da man davon ausgeht, dass DVD-Laufwerke in der Regel nur 3 Jahre genutzt werden, dürfte sich die Zahl der Betroffenen User allerdings in Grenzen halten.
Microsoft stellt ein neues Hilfsprogramm zur Erkennung inkompatibler Anwendungen unter Windows Vista vor.
Der Softwarehersteller Microsoft (http://www.microsoft.com/germany) hat jetzt ein neues Tool vorgestellt, mit dem Anwender überprüfen können, ob Programme auch unter dem künftigen Windows-Betriebssystem Vista lauffähig sind oder nicht. Das Hilfsprogramm wurde vorläufig auf den Namen LUA Buglight getauft, ein genauer Veröffentlichungstermin für das Tool gibt es jedoch noch nicht.
Als problematisch beim Umstieg von älteren Windows-Versionen auf das neue Vista gilt insbesondere der Umstand, dass die Anwender unter Vista standardmäßig nur mit eingeschränkten Rechten arbeiten, viele Anwendungen jedoch die weitergehenden Administratorrechte voraussetzen. Hierdurch kann es zu einer Vielzahl von Inkompatibilitäten kommen.
Das neue Tool wendet sich deshalb in erster Linie an Entwickler, die derartige Schwierigkeiten bereits möglichst frühzeitig erkennen und beheben sollen. Den Softwareherstellern soll damit die Gelegenheit gegeben werden, ihre Anwendungen bis zum geplanten Start von Windows Vista im zweiten Halbjahr des Jahres 2006 entsprechend anpassen zu können.
Gartner warnt vor möglichen Nebenwirkungen neuer Features des Microsoft Betriebssystem !
Metadaten sind an sich eine feine Sache: Sie erlauben es Dateien mit relevanten Stichwörtern und Informationen zu versehen, auf diese Weise ist ein nachträgliches Aufspüren oder auch Gruppieren wesentlich einfacher als mit einer herkömmlichen Suche. Allerdings kann dies auch negative Nebeneffekte haben, wie die AnalystInnen von Gartner warnen.
Informativ
Denn zwar setzt Microsoft mit Windows Vista verstärkt auf die Möglichkeiten von Metadaten, hat sich aber offenbar über die möglichen Sicherheitsimplikationen wenig Gedanken gemacht. Der Softwarehersteller stelle keine brauchbaren Tools zum Management oder gar der Entfernung der Metadaten zur Verfügung, so Gartner. Dadurch kann es dazu kommen, das Firmen oder Einzelpersonen bei der Verschickung von Dateien wesentlich mehr über sich verraten, als sie eigentlich wollen.
Beispielhaft
Ein Beispiel dafür wäre etwa eine Firma, die relevante Dokumente mit der Information “guter Konsument” oder auch “schlechter Konsument” versieht, gerät dies in die Hände des solcherart Beurteilten könnte dies unangenehme Folgen haben. Zwar gebe es in Windows Vista ein Tool mit dem solche Informationen manuell entfernt werden können, dies ist aber nach Einschätzungen von Gartner nicht ausreichend, die Entfernung müsse automatisiert werden.
Dokumente, die zuviel verraten, entwickeln sich in letzter Zeit zunehmend zu einem Quell für unabsichtliche Offenbarungen. So hatte etwa die englische Regierung mit veröffentlichten Word-Dokumenten zu kämpfen, in denen die gesamte Geschichte der vorgenommenen Korrekturen nachvollzogen werden konnte.
Ein aktueller PC aus dem Midrange- und High-End-Segment taugt bestens für Windows Vista; Einstiegsmodelle genügen den Anforderungen dagegen nicht.
In einem Technet-Dokument macht Microsoft-Vice-President Charlie Russel klar, was ein Vista-PC haben muss. Zwar wird “jeder heute verkaufte PC gut mit Windows Vista arbeiten”, im Detail muss die Hardware laut Russel künftig aber doch gewisse Mindestanforderungen erfüllen.
Ein nach aktueller Massgabe mittelschneller Prozessor genüge für die grundlegenden Anwendungen; CPUs im Einstiegsbereich dürften jedoch “den meisten Anwendern nicht das optimale Erlebnis bieten.” Russel ergänzt, die gegenwärtig von Intel und AMD gepushten Dual-Core-Prozessoren seien eine hervorragende Wahl für Vista. Punkto RAM rät das Technet-Dokument zu mindestens 512 Megabyte, besser seien 1 Gigabyte oder mehr.
Die höchsten Ansprüche stellt Vista ans Grafiksystem – die optisch ansprechenden Grafikspielereien wie der glasartige Aero-Look verlangen der Grafikkarte einiges ab. Russel nennt keine konkreten Typen, rät aber dazu, aktuelle Low-End-Karten zu meiden, auf Direct-X-9-Support zu achten und auf mindestens 64 MB Grafikspeicher zu bestehen. Am besten sei eine separate PCI-Express- oder AGP-Karte. Bei Onboard-Grafik ist auf WWDM-Unterstützung zu achten, wie sie beispielsweise Intels 945G-Chipset oder die RS400- und RS480-Famile von ATI bieten.
Wann wird Windows Vista erscheinen? Die Antwort auf diese Frage weiß, wenn überhaupt nur Microsoft. Immer wieder zirkulieren im Internet Gerüchte über einen möglichen Erscheinungstermin. Microsoft hat dies nun zum Anlass genommen, um einen Wettbewerb zu starten, in dem die Teilnehmer den Erscheinungstermin von Windows Vista einfach raten sollen. Diverse Preise winken als Belohnung.
“Ich brauche Ihre Hilfe beim Windows Vista Projekt” . Mit diesen Worten begrüßt ein imaginärer Chief Technical Officer die Teilnehmer des Wettbewerbs “Guess the Launch Date”, den Microsoft jetzt für Windows Vista gestartet hat. Wenn man in Betracht zieht, wie oft schon über einen möglichen Starttermin im Internet spekuliert wurde, dann zeigt Microsoft mit diesem Wettbewerb Humor und lässt die Internet-Gemeinde einfach quasi offiziell abgesegnet raten.
Bei dem Wettbewerb gilt es den Erscheinungstermin von Windows Vista zu erraten. Als Anhaltspunkt wird im Rahmen des Wettbewerbs als ein möglicher Starttermin des Windows-XP-Nachfolgers der 2. November 2006 genannt. Die Teilnehmer des Wettbewerbs sollen nun den Termin nennen, an dem sie das Erscheinen von Windows Vista erwarten.
Für die Teilnahme an dem Wettbewerb ist ein Passport-Konto erforderlich. Mit der Teilnahme registrieren sich die Teilnehmer auch für die “Beta Expierence”-Kampagne, im Rahmen derer sie über die Entwicklung sowohl von Windows Vista als auch von Office 12 (Codename) auf dem Laufenden gehalten werden. Dabei werden die registrierten Anwender auch informiert, sobald die öffentliche Beta von Windows Vista verfügbar ist und wie sie sie beziehen können.
Teilnahmeberechtigt an dem Wettbewerb sind auch deutsche Anwender, sie müssen nur über 18 Jahre alt sein. Wer den Starttermin errät (oder ganz nahe liegt), hat die Möglichkeit einen von zehn Preisen zu gewinnen. Als Hauptpreis winkt eine Reise in die USA zur Launch-Party von Windows Vista. Microsoft übernimmt dabei sowohl die Kosten für den Flug als auch für drei Übernachtungen in einem Vier-Sterne-Hotel. Als zweiter bis vierter Preis sind je eine Xbox 360 (“Premium”) und als fünfter bis zehnter Preis jeweils eine Xbox 360 Core System ausgelobt.
Microsoft hat seinen Beta-Testern ein wenig überraschend in der Nacht zum Freitag die erste deutschsprachige Version von Windows Vista zur Verfügung gestellt. Sie hat die gleiche Versionsnummer wie die englische, 5270, mit der die Beta-Gemeinde seit Montag testet.

In dieser “frühen” Phase ist die Lokalisierung natürlich noch nicht so weit fortgeschritten wie bei einem fertigen Produkt. Bei der Hardware hingegen hat sich einiges getan. Nicht nur sind deutlich mehr und bessere Soundkarten-Treiber enthalten, auch die Unterstützung von lokal wichtiger Hardware ist besser geworden. So sind beispielsweise 32- und 64-Bit-Treiber für ISDN-Karten von AVM enthalten, anders als noch im Build vom Oktober.
Kommentar
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei die deutsche Version vorgezogen worden. Denn ursprünglich sollte es sie erst mit Beta 2 geben. Betrachtet man es genauer, heißt der Termin heute jedoch möglicherweise: Die Lokalisierer haben ihrer Arbeit wie vorgesehen auf Beta 2-Niveau geschraubt. Nur läßt es die restliche Qualität von 5270 noch nicht zu, ihn bereits als Beta 2 zu deklarieren. Obwohl das mal für den Dezember geplant war.
Immerhin fehlen noch einige einwandfreie funktionierende Soundkarten- oder S-ATA-Treiber, die integrierte Desktop-Suche ist ressourcenfressend und vieles mehr. Das kann man Betatestern antun, aber nicht der breiten Masse, die täglich auf einen einwandfrei funktionierenden Rechner angewiesen ist. Zwar hat Microsoft angekündigt, daß die fertige Beta 2 von Vista von der Allgemeinheit kostenlos ausprobiert werden darf. Das ist aber noch einige Wochen hin und bis dahin heißt es für die meisten von uns: Weiter warten.
Microsoft hat nach dem verpatzten November-Build diesmal Wort gehalten. Seit kurz vor halb acht heute abend und damit vor Weihnachten steht den registrierten Beta-Testern eine neue Version des Nachfolgers von Windows XP, Windows Vista, mit Nummer 5270 zum Download zur Verfügung. Diese Version ist insbesondere deshalb heiß erwartet worden, da im vorherigen Build weder die meisten Creative-Soundkarten oder der integrierte Media Center noch alle Tablet PC-Funktionen für die Stifteingabe funktionierten.

Für die Tester unerwartet hat Microsoft für die nächsten Wochen bereits eine deutsche Version von Build 5270 angekündigt. Ursprünglich war mit einer ersten “öffentlich” verfügbaren deutschen Version erst mit Beta 2 gerechnet worden. Dabei bedient sich Redmond ausschließlich dem MUI-Verfahren, bei dem zu den Programm-Dateien die Sprachdateien hinzuinstalliert werden müssen, so daß beispielsweise ein Umschalten der gesamten Benutzeroberfläche zwischen Deutsch und Türkisch oder Englisch möglich ist. Welche Sprachkombinationen Microsoft tatsächlich ermöglicht, steht noch nicht fest.
Vista 5270 soll halbwegs vollständig sein, was die neuen Features angeht: Dazu zählen ein runder Start-Button, ein verbesserter Media Center, eine Zwei-Richtungen-Firewall, Windows Defender (Anti-Spyware), der Outlook Express-Nachfolger Windows Mail, der Media Player in Version 11 und vieles mehr. Da die Integration zahlreicher neuer Features im Main Build es oft an vielen Ecken krachen läßt, ist keine sonderlich stabile Version zu erwarten. Aber die Beta-Tester wussten ja vorher, worauf sie sich einlassen.
Im kommenden Jahr will Microsoft Vista fertiggestellen, die aktuelle Planung sieht einen RTM-Termin im Herbst vor. Es wird eine 32-Bit und eine x64-Bit-Version geben, aber keinen für die 64-Bit Itanium-Plattform. Vista wird nur auf DVD ausgeliefert werden (oder natürlich vorinstalliert auf neuen Rechnern). Die Image-Größe beträgt derzeit etwa 2,5 GByte.
Kurios: Für die Tester steht ein gemeinsames Image für die Vista Client- und die noch immer Longhorn genannte Server-Version auf einer DVD zum Download bereit. Lediglich die Eingabe eines neuen Produkt Keys entscheidet, welche Version installiert wird.
Wem der neue runde Start-Button noch nicht aufgefallen ist: In einem Cartoon auf Channel 9, dem Nachrichten- und Spaßkanal von Microsoft, ist er in einem Comic-Strip über Google-Microsoft-AOL Suchmaschinen-Kampf enthalten.
Microsoft will mit “LUA Buglight” ein Werkzeug bereitstellen, mit dem Systemadministratoren vorab die Auswirkungen der neuen Sicherheitsarchitektur des kommenden Windows “Vista” testen können.

Mit Vista führt der Redmonder Konzern aus Sicherheitsgründen einen neuen Typ von Benutzer ein, dessen Rechte zwischen dem Standardnutzer und dem Verwaltungsmodus liegen, in dem Windows XP heute typischerweise ausgeführt wird (damit man damit halbwegs praktikabel arbeiten kann).
Bei diesem so genannten Benutzerkontoschutz (englisch Least User Access oder kurz LUA) soll es bösartige Software schwerer haben, Schaden auf einem PC anzurichten. Er könnte sich aber auch auf von Unternehmen selbst oder von Drittanbietern entwickelte Software auswirken. Damit dies beim Umstieg auf Vista nicht zu bösen Überraschungen führt (man erinnere sich nur an das SP2 für Windows XP), soll LUA Buglight vorab entsprechende Tests ermöglichen.
Das Tool richtet sich nach Aussagen eines Microsoft-Sprechers gegenüber dem Branchendienst “Cnet” primär an Systemverwalter in Anwenderunternehmen, aber auch an Softwareentwickler. Wann es erhältlich sein wird, ist leider noch nicht bekannt.
Die größten Herausforderungen für Microsoft im nächsten Jahr, haben die Marktforscher von Directions on Microsoft jetzt aufgestellt. Wie der Name schon ahnen lässt, beschäftigen sich Analysten hier vor allem mit dem Riesen in Redmond. Eines der wichtigsten Ziele sei, Vista als Unternehmenssoftware zu positionieren.

Und bei dieser Aufgabe habe das Unternehmen schon die ersten Fehler gemacht. “Windows Vista könnte großen Organisationen Verbesserungen bei der Software-Installation, Sicherheit, Verlässlichkeit, der Systemverwaltung und den Nutzerschnittstellen bringen”, heißt es in der Studie. Jedoch hätten die letzten öffentlichen Präsentationen vor allem mit spektakulären Animationen, Grafikeffekten und Features für Endverbraucher hausiert, die “vermutlich mehr IT-Personal abschrecken denn anziehen”.
Zudem müsse Microsoft klar machen, warum Anwender in Unternehmen Vista anschaffen sollten, noch bevor sie neue Hardware kaufen. Es fehlten außerdem Richtlinien für die Entwicklung von Windows-Anwendungen, die Sicherheitslecks und Bugs reduzieren sollen, und vor allem sollte Microsoft diese Richtlinien auch durchsetzen. Das Unternehmen müsse klarstellen, welche Felder im Bereich Managed Solutions von Microsoft bearbeitet würden und welche Microsoft den Partnern überlasse; zudem sollten diese schnell die neuen Tools für Vista bekommen.
Die neue Online-Strategie sollte vor allem kleineren Unternehmen transparent gemacht werden, fordert die Untersuchung der Marktforscher weiter. Die neue ERP-Strategie sollte möglichst konsistent sein, damit Partner entsprechende Produkte darauf aufbauen können.
Directions on Microsoft sieht zudem die Notwendigkeit, dass Redmond weiterhin mit der ‘Dynamic Systems Initiative’ fortfährt und gegebenenfalls einen neuen Standard für Management-Software veröffentlicht. Auch bessere Dokumentierung und entsprechende Entwicklerwerkzeuge seien hier angebracht.
“Eine Politik rund um die Produkt-Zyklen etablieren und auch Disziplin bei der Umsetzung zeigen”, liest sich eine weitere Empfehlung in der Untersuchung. Zudem wollen die Analysten eine Rechtfertigung für den hohen Preis der neuen Xbox, “angesichts der großen Konkurrenz”. Auch ein so genanntes ‘Must Have’-Spiel sollte Redmond noch auf den Markt bringen, nachdem die Lieferengpässe und die gravierenden Fehler der ersten Exemplare aus der Welt geschafft sind. Als letzte große Herausforderung für das Jahr 2006, empfiehlt Directions on Microsoft, “Anpassung des Preises für die Lizenzen aus dem Programm Software Assurance mit den aktuellen Versionen von Produkten”.





