Microsoft Windows Vista FAQ
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Microsoft will den im Februar erscheinenden CTP (Community Technology Preview) von Windows Vista inklusive der Sidebar als auch der Gadgets ausliefern. VISTA Tester erhalten damit die Gelegenheit, diese neuen Funktionen erstmals zu testen.

Die kommende CTP von Microsoft Windows Vista wird sowohl die Sidebar als auch die Gadgets enthalten. Bei den Gadgets handelt es sich um Mini-Applikationen, die für vielfältige Zwecke eingesetzt werden können. Apple setzt sie bereits ein.

Microsoft will für Vista Gadgets anbieten, die die Anwender mit Nachrichten versorgen, den Zugriff auf Internet-Radio-Streams erlauben oder einen Kalender einblenden. Der Zugriff auf die Gadgets erfolgt über Icons, die auf der Sidebar abgelegt sind. Vista wird mit einer Reihe von Gadgets ausgeliefert. Hinzu kommen dann die von der Community entwickelten Helferlein. Über eine Website werden Anwender in einer Gadgets-Gallery nach nützlichen neuen Mini-Applikationen Ausschau halten können.

Die Windows Sidebar wird auf Wunsch des Anwenders an der Seite des Desktops eingeblendet, unterstützt Breitbild-Displays, kann beliebig gestaltet und um die Gadgets erweitert werden. Die offizielle Vista-Website erläutert hier die Funktionen der Windows Sidebar und der Gadgets.

Wie beliebt solche Funktionen sind, die den Anwendern erlauben, ihre Applikation zu personalisieren, hat nicht nur Apples MacOS X gezeigt, sondern auch Firefox. Unzählige Erweiterungen stehen für den Browser zum Download bereit und täglich werden es mehr. Einer regen Entwickler-Community sei dank.

Bei Live.com hat Microsoft Gadgets bereits im Einsatz. Bei diesem kostenlosen Dienst können sich Anwender eine personalisierte Internet-Startseite zusammenstellen und diese mittels Gadgets aufpeppen. Neben den Standard-Gadgets finden sich auf dieser Microsoft-Seite zahlreiche weitere, von der Community entwickelte Gadgets.

Microsoft will das Paket statt dessen extra verkaufen – “Geschäftliche” und keine technischen Gründe als Ursache

“Sicherheit ist das schlagkräftigste Argument warum man Windows Vista haben sollte”, appellierte Microsofts Windows-Chef Jim Allchin unlängst an die KundInnen des eigenen Betriebssystems. Was Allchin an dieser Stelle freilich verschwieg: Vista wird nicht alle der bisher angekündigten Sicherheitsfeatures besitzen.

Gestrichen

Denn wie er mittlerweile in einem Interview mit dem Magazin CRN eingestanden hat, wird die eigene Antivirensoftware nicht wie bisher geplant mit Vista ausgeliefert. Statt dessen soll sie separat über das eigene OneCare Online-Backup und Sicherheitsservice verkauft werden.

Keine Details

Über die genauen Ursachen für diese Entscheidung schweigt sich Allchin allerdings aus, er weist lediglich darauf hin, dass es sich dabei um “geschäftliche” und nicht um “technische” Gründe gehandelt habe. Dies lässt freilich einige Interpretationen offen, so wäre es durchaus denkbar, dass der Softwarehersteller nicht die diversen alteingesessenen Antivirensoftwarehersteller verärgern will. Dagegen spricht jedoch, dass diese bisher keinerlei öffentlichen Unmut über die Integration über die geplante Integration der Microsoft-Lösung geäußert haben.

Microsoft hat die Veröffentlichung der Beta 2 von Windows Vista abgesagt. Dies gab Jim Allchin von Microsofts Platform Products & Services nun bekannt.

Stattdessen werde man sich auf so genannte “Community Technology Previews” [CTPs] konzentrieren. Diese Zwischenversionen laufen normalerweise weniger stabil als Beta-Versionen.

Die nächste CTP für Privat-Anwender erscheint erst im April, Unternehmen können die nächste Preview voraussichtlich im Februar testen. Sie soll sich direkt über Windows XP installieren lassen.

Statt einer einzigen formalen Beta-2-Release will Microsoft vom Windows-XP-Nachfolger Vista ab sofort nur noch eine Reihe von Testversionen veröffentlichen. Den Umstieg auf diese in kürzeren zeitlichen Abständen aufschlagenden “Community Technology Previews” (CTPs) verkündete Jim Allchin, der sich den Chefposten von Products & Services bei Microsoft mit Kevin Johnson teilt, gegenüber amerikanischen Medien. Noch im Dezember vertröstete Microsoft Interessierte, die nicht zum Kreis der CTP-Tester gehören, mit der Aussicht auf die Beta 2.
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Die nächste Vista-CTP, die voraussichtlich im Februar erscheint, sollen nach Microsofts Wunsch vor allem Unternehmen testen. Interessierten Endkunden soll eine weitere, im Folgequartal veröffentliche Vorschauversion frühzeitig Gelegenheit bieten, mit Vista zu arbeiten. Beide Varianten werden “Beta 2″ im Namen tragen. Ursprünglich hatte Microsoft geplant, die neuen Vista-CTPs im Einmonatsrhythmus herauszubringen.

Laut Allchin stecken bereits sämtliche anvisierten Funktionen in Vista, wobei sich der Konzern vorbehalte, einige davon wieder zu entfernen. Zudem gelte es noch, jede Menge Fehler und Performance-Probleme zu beheben. Aufgrund des veränderten Zeitplans gibt sich Allchin zuversichtlich, den geplanten Veröffentlichungstermin für Vista im Sommer 2006 einhalten zu können. Sollten jedoch Qualitätsprobleme auftauchen, würde Microsoft den Termin auch verschieben.

Ursprünglich sollte die zweite Beta von Microsofts neuem Betriebssystem Ende 2005 erscheinen, jetzt ist sie auf den Frühling dieses Jahres verschoben worden.

Windows Vista ist eine Geschichte von Verzögerungen: Der Windows-XP-Nachfolger sollte eigentlich 2004 auf den Markt kommen, der Veröffentlichungstermin wurde aber immer weiter nach hinten geschoben. Jetzt machen dem Softwarekonzern schon wieder Verzögerungen zu schaffen. Wie Stephen Bink, Microsoft-zertifizierter Systemingenieur, auf Bink.nu [1] meldet, wird die zweite Beta von Windows Vista erst im April freigegeben – vier Monate später als ursprünglich geplant. Microsoft scheint dies nicht weiter zu beunruhigen: Der Softwarekonzern ist nach eigenen Angaben immer noch im Zeitplan und will Windwos Vista vor Ende 2006 herausbringen.

Windows Vista für x86-basierte 64-Bit-Systeme (x64) wird nun nur noch signierte Treiber unterstützen, das geht aus einer von Microsoft veröffentlichten Dokumentation hervor, in der Microsoft davon spricht, dass Kernel-Mode-Software künftig nur noch mit digitalen Zertifikaten unterstützt wird.

Microsoft begründet den Schritt mit einem Sicherheitsgewinn für Endnutzer und Unternehmen sowie neuen Ansätzen, um die Verbreitung von Schadsoftware einzudämmen und die Sicherheit von Computersystemen zu erhöhen. Die Signaturen sollen dabei sicherstellen, dass die zu installierende Software von einem legitimen Anbieter stammt.

Zudem will Microsoft so zusätzliche Informationen in die Hand bekommen, wenn Nutzer Fehler melden, kann Microsoft doch so den Urheber der möglicherweise fehlerhaften Software besser zurückverfolgen.

Mit Vista werden normale Nutzer, die keine Admin-Rechte haben, grundsätzlich keine unsignierten Treiber mehr installieren können, heißt es in dem Dokument. Treiber, die mit geschützten Inhalten in Berührung kommen, müssen prinzipiell signiert sein, darunter auch Audio-Treiber, die die PUMA (Protected User Mode Audio) oder PAP (Protected Audio Path) nutzen sowie Video-Treiber, die mit PVP-OPM-Kommandos (Protected Video Path-Output Protection Management) umgehen.

Kernel-Mode-Software, die nicht signiert ist, wird auf x64-Systemen nicht geladen und somit auch nicht laufen, ganz gleich, ob ein Nutzer Administrator-Rechte hat oder nicht. Während der Software-Entwicklung soll sich die Prüfung aber deaktivieren lassen. Wie dies funktioniert, erläutert Microsoft in einem Dokument namens x64KMSigning.doc.
Links zu diesem Artikel:

Microsoft – Digital Signatures for Kernel Modules on Vista (.com)

Microsoft hat den Arbeitstitel des Windows-Vista-Nachfolgers nun von “Blackcomb” auf “Vienna” geändert.

Ob diese Hommage etwas mit dem Mozartjahr zu tun hat, ist fraglich. Doch sind die Microsoft-Entwickler vielleicht durch die verstärkte Amadeus-Marketingarbeit auf die österreichische Hauptstadt aufmerksam geworden.

Denn die nächste Windows-Version nach Vista wird nun nicht länger unter der Bezeichnung “Blackcomb” geführt, sondern wurde jetzt auf den Codenamen “Vienna” getauft.

Vienna wird für Ende des Jahrzehnts erwartet.

Microsoft hat sich genauer zum geplanten Veröffentlichungstermin des neuen Internet Explorer geäussert.

Dieses Jahr stehen für Windows-Anwender spannende Zeiten bevor: Mit Windows Vista, Office 12 und dem Internet Explorer 7 plant Microsoft gleich für drei seiner bekanntesten Produkte eine Generalüberholung. Erscheinen werden sie alle im zweiten Halbjahr 2006. Bislang war noch nicht klar, ob der Internet Explorer 7 zusammen mit Windows Vista freigegeben wird. Jetzt hat sich Microsoft-Mitarbeiter Jose Barreto in seinem Weblog [1] genauer dazu geäussert: Im Frühling werde die zweite Beta-Version des Microsoft-Browsers erscheinen. Die finale Fassung sei für das zweite Halbjahr, und zwar vor der Veröffentlichung von Windows Vista geplant.

Der Internet Explorer 7 wird sowohl unter Windows XP als auch Vista laufen. An neuen Features bringt er unter anderem Tabbed Browsing, RSS-Unterstützung und einen Phishing-Filter. Nach neusten Informationen ist zudem eine Funktion vorgesehen, mit der sich alle Surfdaten per Mausklick löschen lassen.

Neues von Vista: Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Microsoft an alle Kunden den gleichen Code ausliefern, ungeachtet der erworbenen Version, wie jetzt aus der Industrie bekannt wurde.

Der Anwender bekommt zur Code-Basis einen Schlüssel, der dann den erworbenen Funktionsumfang frei schaltet. Ein Vorteil für den Nutzer ist, dass keine neue Software gekauft werden muss, will man zusätzliche Funktionen nutzen. Ein neuer Schlüssel reicht dafür aus.

Doch nicht nur den Anwendern könnte diese Art der Distribution das Leben leichter machen. Auch einige Partner, Reseller und Dienstleister könnten von der einfacheren Möglichkeit zur Erweiterung profitieren. Schließlich bietet Microsoft Vista in sechs verschiedenen Versionen mit jeweils verschiedenen Umfang an.

Damit müssen auf Rechnern keine neuen Betriebssysteme installiert werden, wenn der Anwender weitere Features hinzuwünscht. Das bedeutet allerdings auch, dass vielen Resellern eine wichtige Umsatzquelle verloren geht.

Andere sehen in dem Schlüssel-Verfahren einen weiteren Baustein für Microsofts Live-Ansatz und die damit geplanten Web-Services. Schließlich lassen sich diese Keys einfach elektronisch an die Kunden übermitteln.

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