Laut Steve Ballmer würfte sich der Start des neuen Windows-Betriebssystems Vista von Microsoft durch die Klage der Sicherheits-Softwarefirma Symantec nicht verzögern. Microsoft-Chef Steve Ballmer sagte Reuters am Montag in Peking, er erwarte keine Verzögerungen.
Heute hat Microsoft etwas mehr Licht auf die Frage nach den Hardware-Voraussetzungen für das neu Betriebssystem Windows Vista geworfen. Es wird wohl wieder ein Label für die PC-Hersteller geben, das angeben soll, wie gut ein Rechner mit Vista zurechtkommt. Außerdem will Microsoft eine Webseite ins Leben rufen, mit deren Hilfe PC-User herausfinden können, ob Vista auf ihrem System genutzt werden kann.
Die Label-Strategie funktioniert in zwei Stufen. “Vista-capabile” erhalten die Computer, die die Mindestvoraussetzungen für das Betriebssystem erfüllen. Mit “Premium Ready” werden jene Geräte gelabelt, die auch für die Top-Funktionen von Vista gerüstet sind.
Als Mindestvoraussetzungen muss der Rechner eine CPU mit mindestens 800 Megahertz, eine DirectX 9-fähige Grafikkarte sowie 512 Megabyte Arbeitsspeicherspeicher besitzen.
Für “Premium-ready” muss schon deutlich besserere Hardware vorhanden sein. So sind mindestens ein Gigabyte Hauptspeicher und ein Prozessor mit einer Taktfrequenz von zumindest einem Gigahertz vonnöten. Um auch die neuen grafischen Effekte zu erleben, werden einige User zudem zu einer neuen Grafikkarte greifen müssen. Zumindest 128 Megabyte Grafikspeicher und Unterstützung für das neue Windows Device-Driver-Modell setzt Microsoft voraus.
Microsoft ist anscheinend jeder gefundene Vista-Bug 100 Dollar wert. Laut der amerikanischen Website “Activenetwork” können Entwickler, die das vergangene Wochenende mit der Fehlersuche verbracht haben, mit 100 Dollar pro gefundenen “Bug” rechnen. Wer am meisten Fehler fand, dem winkten 500 Dollar. Laut der Webseite hat Windows-Chefentwickler Brian Valentine letzten Freitag seinen Programmieren diese Belohnungen in einem E-Mail versprochen.
Diese Aktion steht in Zusammenhang mit der nächsten Testversion von Vista, die für diesen Monat erwartet wird und an zirka zwei Millionen Nutzer gehen soll.
Eine findige Internet User haben herausgefunden, das sich der Februat CTP von Windows Vista unter folgender Adresse kostenlos heruntergeladen werden kann.
Es handelt sich dabei um eine 2,8 GB große ISO Datei, die vor der Installation gebrannt werden muß.
Der Nachfolger von Windows-XP soll kurz vor Weihnachten dieses Jahres erscheinen.
Windows Vista ist das erste große Update des Betriebssystems seit der Einführung von Windows XP Ende 2001. Erscheinen soll der XP-Nachfolger kurz vor Weihnachten dieses Jahres.
Beta im Mai
Laut Microsoft, soll im Mai die zweite Beta-Version von Vista veröffentlicht werden. Sollten jedoch Qualitätsprobleme auftauchen, wird Microsoft den Termin verschieben.
Öffentlich
Diese Testversion soll auch öffentlich zugänglich sein – die erste Beta sowie die monatlichen Vorabversionen standen nur eingetragenen Beta-Testern und nur MSDN- und Technet-Kunden zur Verfügung.
Entgegen erster Informationen hat Microsoft auf der IDF in San Fransisco bekannt gegeben, dass Windows Vista bei der Auslieferung das Booten über EFI nicht unterstützen wird. Damit wird sich Windows Vista auch vorerst nicht auf Intel-Macs installieren lassen.
Apples Intel-Macs nutzen EFI um ein anderes Betriebssystem auf diesen Rechnern installieren zu können! Microsoft erklärte das es niemals ein 32-Bit-Betriebssystem geben wird, das EFI unterstützen wird.
Windows Vista wird sowohl in einer 32-Bit- als auch in einer 64-Bit-Variante ausgeliefert werden. Die 64-Bit-Version von Windows Vista wird bei der Auslieferung EFI vorerst nicht unterstützen. Laut Angaben von Ritz wird das erste Windows mit EFI-Unterstützung Longhorn Server sein, das einige Monate nach den Client-Versionen von Windows Vista erscheinen wird.
Von Home Basic zur Ultimate Variante ist es nur ein kleiner Schritt
Der Softwarekonzern Microsoft hat von Windows XP gelernt und wird für sein kommendes Windwos Vista ein neues Feature einbauen. Es wir die Möglichkeit geben mittels eines einfachen Mausklicks von einer Basic-Edition auf eine Premium-Version updaten zu können.
Drei verschiedene Versionen
Microsoft wird, wie angekündigt, drei Versionen von Windows Vista für Privatkunden in den Handel bringen. Neben der eingeschränkten Home Basic, die leistungsfähigere Home Premium und auch die Vollversion Ultimate, die sämtliche Fähigkeiten aller Vista-Versionen in sich vereint. Besitzer von Versionen mit eingeschränktem Funktionsumfang sollen per Mausklick schnell und einfach auf eine andere Version updaten können, wenn es die Umstände erfordern – natürlich kostenpflichtig.
“Windows Anytime Update”
Das Feature, welches diesen Umsteig ermöglicht, nennt sich “Windows Anytime Update” und ist in der Systemsteuerung zu finden. Noch hat Microsoft keine Vorabversion ausgeliefert bei der diese Funktion genutzt werden kann, doch können die entsprechenden Rückschlüsse aus dem Beschreibungstext gezogen werden.
Funktionsweise
Der Ablauf wird so aussehen, dass die Kunden bei einem Online-Händler ein Upgrade kaufen können und sich dann eine Lizenz herunterladen und installieren können. Es werden dann jene Bestandteile der Installations-DVD nachinstallieren, die zuvor gesperrt waren. Es sieht also so aus, als würde Microsoft in jede Verpackung Datenträger mit exakt dergleichen Software stecken, egal was auf der Packung steht. Egal ob Home Basic oder Ultimate, alles ist auf dem Datenträger vorhanden und nur die Lizenz entscheidet, was das Setup installiert. Auch sollen sich auf der DVD sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Editionen befinden. Auch hier entscheiden die KundInnen, ja nach vorhandener Hardware welche Version installiert werden soll. Es bleibt abzuwarten wie Microsoft gegen die – zu erwartenden Crackerattacken – ankämpfen wird.
Es wurde eine ganz neue CTP (Community Technology Preview) Version von Windows VISTA freigegeben, die die Tester nun downloaden können. Sie enthält alle Funktionen, die letztendlich im neuen Microsoft Betriebssystem enthalten sein werden. Zusätzlich trägt sie den Namen “Enterprise CTP” und dieses weist auf die Eignung für den Unternehmensweiten Einsatz hin.
Die öffentliche Windows VISTA CTP soll im zweiten Halbjahr 2006 erscheinen.
Diese aktuelle CTP bringt neue Deployment-Werkzeuge einschließlich verbesserter Imaging-Technik. Desweiteren sind die häufigen Neustarts z.B. bei Treiberinstallationen weiter verringert worden.
Sie können ab sofort Preise bei Microsoft gewinnen, wenn Sie das genaue Liefertermin von Microsoft Windows Vista erraten.
Klicken Sie bitte hier für das “Tipp-Spiel” von Microsoft !
Mit diesem ungewöhnlichen Wettbewerb will Microsoft um Aufmerksamkeit für die neue Windows VISTA Version wecken. Es gibt für Kunden in Europa und dem Nahen Osten attraktive Preise, wenn der genaue Liefertermin erraten wird.
Dem Gewinner erwartet eine mehrtägige Reise zum Offiziellen Produkt Launch in den USA. Der zweite bis vierte bekommt eine Microsoft XBOX 360 Spielekonsole.
Der offizielle Einführungstermin für Vista steht lauf Microsoft noch nicht fest und ist in der Vergangenheit schon mehrfach inoffiziell verschoben worden. Vista wird vermutlich, genau wie die neue Microsoft Office Version, gegen Ende des Jahres erscheinen !
Microsoft will sein neues Betriebssystem den Kunden vor allem durch verbesserte Sicherheitsfunktionen schmackhaft machen.
Der Softwarekonzern Microsoft (http://www.microsoft.com) spekuliert darauf, dass sich die für den Sommer angekündigte neue Version seines Betriebssystems vor allem aufgrund der überarbeiteten Sicherheitsoptionen gut vermarkten lassen wird. Wie Jim Allchin, der für Windows Vista zuständige Manager mitteilte, werde man die vielen neuen Sicherheitsfeatures bei der Präsentation des neuen Betriebssystems entsprechend herausstellen.
Als Beispiel nannte Allchin etwa das grundlegend überarbeitete Sicherheitskonzept für den Internet Explorer, der nun standardmäßig in einem geschützten Modus läuft und Daten ohne entsprechende Zustimmung des Anwenders ausschließlich in temporäre Ordner schreiben darf. Noch weitergehende Sicherheitsfunktionen wird die 64-Bit-Version von Vista bieten, die z.B. ausschließlich digital signierte Treiber zulässt, um die Installation von Rootkits zu verhindern. Für die private Nutzung bietet Vista zudem einen eingebauten Filter, über den Eltern bestimmen können, wie lange Kinder im Internet surfen und welche Seiten sie dabei besuchen dürfen.
Das neue Windows-Betriebssystem soll nach dem derzeitigen Planungsstand spätestens im dritten Quartal auf den Markt kommen.



