Microsoft hat in den vergangenen Stunden mit der Auslieferung von “Windows Vista November Community Tech Preview” (CTP) begonnen. Ausgewählte Beta-Tester erhalten eine verbesserte Beta 1 von Windows Vista, die schon dem sehr nahe kommt, was die Beta 2 enthalten wird. Beim neuen CTP trägt Windows Vista eine neue Build-Nummer und enthält eine Reihe neuer Funktionen.
Die Build-Nummer von Windows Vista beim neuen CTP lautet 5259. Bereits seit einigen Monaten versorgt Microsoft Beta-Tester mittels dem CTP-Programm regelmäßig mit aktualisierten Beta-Versionen. Die nicht bei Microsoft beschäftigten Tester müssen damit nicht auf die großen Meilensteine (Beta 1, Beta 2, etc.) warten, um eine neue Version testen zu können.

Im Build 5259 von Windows Vista ist erstmalig eine Anti-Spyware-Technologie enthalten. Microsoft hat Windows Antispyware in Windows Vista integriert. Dabei kommt die Version 1.1.0818.2 zum Einsatz, die etwas aktueller ist, als die kürzlich veröffentlichte aktualisierte Fassung von Windows Antispyware für Windows XP ( wir berichteten ). Zusätzlich hat Microsoft auch einen Virenscanner integriert, der Schädlinge aufspüren und beseitigen kann. Ebenfalls enthalten ist auch eine Beta vom Windows Media Player 11. Hinzu kommen diverse Änderungen an der UI, eine aktualisierte Fassung des IE 7, der neue Startbutton, eine neue Optik der Systemsteuerung (siehe Bild) und Windows Mail.

Der US-IT-Dienst Activewin hat diverse Screenshots vom neuen Build von Windows Vista veröffentlicht. Auf dem Screenshot in diesem Absatz ist beispielsweise “Windows Mail” zu sehen, das “Outlook Express” ablösen wird. Ebenfalls zu sehen ist unten links der neue Start-Button. Weitere Screenshots finden Sie auf dieser Seite .
Die Beta 2 von Windows Vista wird Mitte Dezember erscheinen. Der genaue Termin ist allerdings auch abhängig vom Feedback der Tester der Community Technology Preview. Sollte nichts schief gehen, dann wird die Beta 2 am 16. Dezember erscheinen. Aktuelles Gerücht über den Termin der finalen Version: 31. August 2006.
Gestern wurde die Xbox 360 vorgestellt. Sie war allerdings nicht das einzig interessante, was Microsoft an diesem Tag veröffentlichte. Auch in Sachen Windows Vista tat sich etwas. So hat Microsoft den Mitgliedern seines Windows Vendor Programms (Vertriebspartner) die November CTP von Windows Vista zum Download bereitgestellt.
Die Build trägt wie erwartet die Nummer 5259 und enthält offenbar nur geringfügige Änderungen, was die Funktionen angeht. Eine der interessanten Neuerungen ist, dass Microsoft AntiSpyware nun in Vista integriert ist und vollkommen funktionstüchtig ist. Zu den weiteren Neuheiten gehört eine leicht veränderte Oberfläche des Media Center, ein überarbeitetes Fenster für System-Eigenschaften, ein neuer Dialog zum Einstellen der Bildschirmanzeige sowie ein einfach zugängliches Menü zum Hinzufügen/Entfernen von Windows-Komponenten.
Der Beginn der Auslieferung an die sogenannten TAP-Tester bedeutet meist, dass die Beta-Version auch in Kürze den anderen Beta-Testern zur Verfügung stehen wird. Dies dürfte zum Ende der Woche oder Anfang nächster Woche passieren, da in den USA Ende der Woche Thanksgiving gefeiert wird.
Es sind bereits erste Screenshots im Internet aufgetaucht, jedoch schaffen es die Betreiber von Pro-Networks.org beeindruckenderweise nicht ein einziges Mal den gesamten Desktop abzubilden.
Erst kürzlich berichten wir darüber, dass Microsoft die Beta 2 des Windows XP Nachfolgers – Vista – vermutlich nicht wie ursprünglich geplant am 7. Dezember, sondern erst im Januar oder Februar des nächsten Jahres veröffentlichen will. Eine offizielle Bestätigung gab es hierzu allerdings noch nicht.
Fest steht jedoch, dass Microsoft jeden Monat eine so genannte “Community Tech Preview” (kurz CTP) an die ausgewählten Beta-Tester sowie MSDN- und TechNet-Abonnenten verteilt. Nachdem am 18. Oktober der Build 5231 ausgeliefert wurde gibt es nun einige erste Informationen zur November CTP.
In einem Blog-Eintrag auf topsidepornstar.com ist zu lesen, dass diese wahrscheinlich die Build-Nummer 5259 tragen wird. Als möglicher Veröffentlichungstermin wird Mittwoch der 16. November angegeben. Ursprünglich sei der Build 5250 angedacht gewesen, da es hier allerdings noch zu einigen Problemen kam (“show stopper issue”) ist nun der Build 5259 im Gespräch.
Zusätzlich liegen dem Blog-Eintrag drei Screenshots bei, die die Oberfläche der Beta 2 zeigen. Auffallend hier ist vor allem der runde “Start-Button” – über den wir bereits vor einigen Tagen berichteten.
Gartner: “Ignorieren Sie Vista bis 2008″
Das Marktforschungsinstitut Gartner sieht keinen Grund zur Eile beim Umstieg auf die nächste Windows-Generation und rät Unternehmen dazu, mit der Migration noch bis zum Jahr 2008 zu warten.
Das nächste Microsoft Betriebssystem Vista, der Nachfolger von Windows XP, soll Ende 2006 auf den Markt kommen. Marktforscher raten Unternehmen jedoch dazu, den Umstieg noch einige Zeit hinauszuschieben.
Die Firmen sollten sich von dem zu erwartenden Hype um Vista nicht anstecken lassen und mit einer Migration ihrer Systeme noch bis zum Jahr 2008 warten, so Gartner.
Viele der Neuerungen in Vista beträfen den Sicherheitsbereich und könnten schon jetzt auch von Drittherstellern bezogen werden.
Finale Version von Windows Vista soll im zweiten Halbjahr 2006 kommen
Microsoft verschiebt die Beta 2 von Windows Vista ins kommende Jahr, berichtet Paul Thurrott von WindowsIT Pro unter Berufung auf Quellen aus dem Unternehmen. Die verlorene Zeit wolle Microsoft aber wieder aufholen.
Die ursprünglich für den 7. Dezember 2005 geplante Windows Vista Beta 2 werde erst im Januar oder Februar 2006 erscheinen, so Thurrott. Um den eng gesteckten Zeitplan dennoch einzuhalten, werde einer der geplanten Release Candidates (RC) ausgelassen.
So bleibe Microsoft auch weiterhin im Zeitplan, der vorsieht, Windows Vista in der zweiten Jahreshälfte 2006 auszuliefern. Es sei aber unklar, ob von der Verschiebung der Windows Vista Beta 2 auch die Beta 2 des Internet Explorer 7.0 oder die Windows Media Player 11 Beta 1 betroffen seien, so Thurrott weiter. Diese beiden waren ebenfalls für den 7. Dezember 2005 geplant.
Während die ganze Welt auf den Start von “Windows Vista” wartet, ist man bei Microsoft schon wieder am Tüfteln. Die Gates-Jünger arbeiten an einem völlig neuen und unabhängigen Betriebssystem. Ein Prototyp mit Namen “Singularity” wurde vor kurzem im Internet präsentiert. Mit Windows soll die neue Entwicklung nichts zu tun haben. “Jede einzelne Codezeile wurde neu geschrieben”, betont man bei Microsoft.
Einen 44-seitigen Forschungsbericht des Projekts hat die Abteilung Microsoft Research kürzlich online gestellt, berichtet de.internet.com. Singularity, das aus 300.000 Zeilen Code besteht, wurde komplett unabhängig von dem Windows-Betriebssystem entwickelt. “Singularity ist nicht Windows, jede einzelne Codezeile ist neu geschrieben worden”, so Galen Hunt, Senior Researcher bei Microsoft Research, der das Projekt mit aus der Taufe gehoben hat.
“Wir haben einen lauffähigen Kernel, wie ursprünglich geplant”, sagte Hunt. “Nun können wir darauf eine Anzahl von Komponenten bauen.” Die neue Software ist in einer Kombination aus Microsofts C# und einem Derivat aus C#, von den Programmierern “Sing#” genannt, geschrieben worden. Fernziel ist es, komplett auf Sing# umzusteigen, so de.internet.com. Trotz der Verwendung von C# kommen Microsofts Common Language Runtime (CLR) oder die Java Virtual Machine nicht zur Anwendung. Statt dessen arbeitet man mit “Bartok” einen Compiler und einer Entwicklungsumgebung, die ebenfalls aus dem Labor von Microsoft Research, stammt.
Das aktuell erhältliche Build der künftigen Windowsversion Windows Vista ist eine Weiterentwicklung der im Juli erschienenen Beta 1. Offiziell trägt Vista mit der Build-Nummer 5231 noch den Beta-1-Status. Die Version ist für Microsoft aber ein wichtiger Schritt hin zur Beta 2, deren Veröffentlichung für Dezember geplant ist.


rstmals ist in Vista der Windows Media Player in der kommenden Version 11 enthalten. Diese gibt sich zwar noch immer als Version 10 aus aber die Neuerungen sind offensichtlich! Bei dieser Version hat Microsoft sowohl das Aussehen der Oberfläche geändert, als auch die Medienbibliotheks-Funktionen erweitert. Außerdem enthalten sind eine aktualisierte Version des Internet Explorer 7 sowie Änderungen bei den Netzwerkverbindungen und im “Mobility Center”. Im “Network Center” können Anwender alle Netzwerkeinstellungen an einer zentralen Stelle verwalten. Das “Network Center” ist über die “Systemsteuerung” erreichbar.
Der Internet Explorer 7 enthält mit den “Quick Tabs” eine neue Funktion. Innerhalb eines Fensters werden Thumbnails von in Tabs geöffneten Seiten angezeigt. Eine Gruppe von Tabs mit Websites kann ähnlich wie in Firefox als ein Lesezeichen abgespeichert werden. Der Inhalt von Websites kann im IE 7 gezoomt werden und die Druckfunktion wurde verbessert. Einen Überblick über alle neuen Funktionen der Build 5231 bietet Microsoft auf dieser Seite.
Eines der Entwicklungsziele von Microsoft ist, dass Windows-Vista-Anwender nicht mehr standardmäßig mit Administrator-Rechten arbeiten. Sicherheitsprobleme sollen so nicht gleich das ganze System in Mitleidenschaft ziehen.
Aktionen, die umfangreiche Änderungen am System bewirken könnten, verlangten in den ersten Windows-Vista-Versionen die Eingabe der Admin-Daten. In Build 5231 reicht eine einfache Bestätigung per Mausklick. Ob Microsoft damit die richtige Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit gefunden hat ist allerdings fraglich. Denn die Eingabe von Benutzernamen und Passwort lenkt die Aufmerksamkeit mehr auf die möglicherweise systemschädigende Aktion.
Das schon in Windows XP enthaltene Security Center wurde in Windows Vista erweitert. Künftig werden Firewall, automatische Updates, Virenschutz, Spyware-Schutz und die General Security vom Betriebssystem beäugt. Anscheinend will Microsoft eine Anti-Spyware-Lösung mit Windows Vista bündeln. Im Dialogfeld ist bereits die Rede von “Windows Antispyware”. Die Applikation selbst ist bislang aber nicht vorhanden.
Microsoft hat in Build 5231 die Einstellungen für die Stromsparfunktionen völlig überarbeitet. Prinzipiell gibt es die Auswahlmöglichkeiten “Automatic”, “Power Saver” und “High Performance”.
Der Anwender kann über eine Baumstruktur Richtlinien für verschiedene Komponenten exakt definieren. Bei allen Einstellungen wird zwischen Netz- und Akkubetrieb unterschieden. Das spiegelt die zunehmende Verbreitung von Notebooks wieder.
Speziell für Anwender von Mobilrechnern hat Microsoft das Mobility Center entwickelt. Darin sind auf knappem Raum Einstellungen zusammengefasst, die für den Notebook-Einsatz relevant sind. Dazu gehören Stromsparfunktionen, WLAN-Verbindungen, externe Displays und Sound.
Microsoft wird, wie der The Inquirer berichtet, die für November angekündigte Windows Vista Beta 2, nicht wie geplant im November zum Download freigeben. Stattdessen wird nun der 16. Dezember als Veröffentlichungsdatum angegeben.
Zu diesem Zeitpunkt werden wahrscheinlich auch die grossen Hersteller von Grafikkarten die benötigten Treiber zur Verfügung stellen, da in der Beta 2 erstmals die neue Benutzeroberfläche Aeroglass zum Einsatz kommen soll, die dann mit Hilfe der 3D-Grafikbeschleuniger gerendert wird.
Wenn danach alles so verläuft, wie es bisher geplant wurde, wird die neue Ausgabe des Windows-Betriebssystem am 25. Juli 2006 in die Produktion gehen. Zunächst sollen die Professional Edition und Home Premium Edition erhältlich sein.
Microsofts neues Betriebssystem soll angeblich schon im Sommer 2006 an PC-Hersteller ausgeliefert werden.
Laut Ethan Allen, Microsoft-Beta-Tester und Administrator der News-Seite The Hotfix [1], soll Windows Vista am 25. Juli 2006 in die Massenproduktion gehen. Microsoft strebe diesen Termin an, damit die Hersteller das Betriebssystem rechtzeitig zur Weihnachtssaison mit ihren PCs ausliefern können. Ob dieser Termin schon offiziell abgesegnet ist, bleibt unklar. Microsoft-Produktmanager Michael Burk bestreitet, dass es einen genauen Zeitrahmen für die Auslieferung von Vista an die PC-Hersteller gibt. Das Betriebssystem muss aber auf jeden Fall früher an die Hardware-Produzenten gehen, damit diese es bis zu Microsofts weltweiter Veröffentlichung an Weihnachten 2006 testen, anpassen und installieren können.
Ethan Allen hat zudem in Erfahrung gebracht, wann die zweite Beta-Version von Windows Vista erscheinen soll: Geplant sei ein Release am 16. Dezember 2005. Bislang sprach Microsoft nur immer von einer Veröffentlichung vor Ende Jahr.
Die wesentlichen Neuerungen finden sich bei Vista im Kernel, der bei der Veröffentlichung den Sprung von Version 5.1 auf 6.0 schafft.
Da die Gerätetreiber in Vista nicht mehr in den Kernel eingebunden sind, sollen Vista-Anwender den berühmt-berüchtigten “Bluescreen” nur noch selten bis gar nicht zu Gesicht bekommen.
Vista, der Nachfolger von Windows XP, soll Ende 2006 in sieben verschiedenen Versionen auf den Markt kommen.
Build 5231 steht nur für Betatester sowie MSDN- und Technet-Kunden zum Download bereit. Endnutzer müssen auf die öffentliche Beta 2 warten, die im Dezember erscheinen soll.






