“Puma” soll illegale Musikkopien verhindern – Software-Angriffe wie das Aushebeln des DVD-Kopierschutzes CSS sollen generell verhindert werden
Der Windows XP-Nachfolger Vista wird umfangreiche Kopierschutzmechanismen mitbringen, so die Zeitschrift Windows Professionell. Dazu gehören das sogenannte PVP-OPM (Protected Video Path – Output Protection Management) als Schutz für Filme.
Ansatz
Es setzt an zwei Stellen an: Zum einen authentifiziert es die Hardware und schafft eine abgeschottete Prozessumgebung. Das verhindert, dass etwa Kopien auf Festplatten gemacht werden oder der Inhalt des Arbeitsspeichers ausgelesen wird. Zum anderen wacht PVP-OPM über die Ausgabe der Inhalte, kontrolliert etwa Monitor-Ausgänge sowie TV-Schnittstellen. Die Ziele dieser Maßnahmen sind von der Filmindustrie klar vorgegeben.
Software-Angriffe sollen generell verhindert werden
Software-Angriffe wie das Aushebeln des DVD-Kopierschutzes CSS sollen generell verhindert werden. Digitale Signale können nur noch verschlüsselt den PC verlassen. Das soll 1:1-Kopien unmöglich machen. Außerdem sollen Angriffe auf das Bus-System, etwa den PCI-Express-Bus, ins Leere laufen, weil auch dort die Datenströme verschlüsselt übertragen werden.
Puma
Ebenso sollen illegale Musikkopien verhindert werden: “Puma” ist eine Abkürzung für Protected User Mode Audio. Die Audio-Engine wandert vom Kernel-Modus des Betriebssystems in den User-Modus. Das macht die Audio-Module robuster, flexibler anpassbar und erleichtert Entwicklern von Zusatz-Software das Leben, verspricht Microsoft.
Die wesentlichen Neuerungen finden sich bei Vista im Kernel, der bei der Veröffentlichung den Sprung von Version 5.1 auf 6.0 schafft.
Da die Gerätetreiber in Vista nicht mehr in den Kernel eingebunden sind, sollen Vista-Anwender den berühmt-berüchtigten “Bluescreen” nur noch selten bis gar nicht zu Gesicht bekommen.
Vista, der Nachfolger von Windows XP, soll Ende 2006 in sieben verschiedenen Versionen auf den Markt kommen.
Build 5231 steht nur für Betatester sowie MSDN- und Technet-Kunden zum Download bereit. Endnutzer müssen auf die öffentliche Beta 2 warten, die im Dezember erscheinen soll.
Der Windows XP-Nachfolger Vista wird in der Lage sein, Arbeitspeicher einfach nachzuladen. Möglich macht dies eine Funktion namens Superfetch, so die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 11/2005).
Dahinter verbirgt sich eine Kernkomponente bei der Verwaltung von virtuellem Speicher. Sie speichert in einer Liste oft aufgerufene Programme ab und legt die Prioritäten fest. Startet ein Nutzer beispielsweise oft Word, Outlook und Photoshop, dann tauchen diese Programme ganz oben in der Liste auf. Superfetch holt diese Programme auf Vorrat in den Arbeitsspeicher,
so dass sie dann beim expliziten Aufruf schneller starten.
Je mehr Arbeitsspeicher im Rechner steckt, desto mehr können Nutzer davon profitieren. Doch falls der Arbeitsspeicher knapp wird, lässt er sich per USB-Speicherstick erweitern. Superfetch behandelt den Speicher auf dem Stick genau wie Arbeitsspeicher. Das heißt, auch der Platz auf dem USB-Stick wird für Programme genutzt. Die Zugriffszeiten zwar etwas langsamer als bei RAM, sie sind wegen der kleinen eingelagerten Speicherseiten auf jeden Fall besser, als wenn jedes Mal auf die Festplatte zugegriffen werden müsste.
Datenverlust soll es auch nicht geben, selbst wenn der Anwender den Stick im laufenden Betrieb abzieht. Dafür sorgt ein Write-Through-Cache, der alle Änderungen am Speicher sofort auf Festplatte zurücksichert.
Mit dem kommenden Windows-Betriebssystem Vista soll kein Erstellen illegaler Musik- und Filmkopien möglich sein. Der Windows-XP-Nachfolger werde umfangreiche Kopierschutzmechanismen enthalten, berichtet die Zeitschrift «Windows Professionell».
Dazu gehöre das «Protected Video Path – Output Protection Management» (PVP-OPM). Es soll verhindern, dass Kopien auf Festplatten gespeichert werden oder der Inhalt des Arbeitsspeichers ausgelesen wird.
Darüber hinaus wacht PVP-OPM über die Ausgabe der Inhalte, indem es etwa Monitor-Ausgänge sowie TV-Schnittstellen kontrolliert. Außerdem sollen mit Hilfe des «Protected User Mode Audio» (PUMA) illegale Musikkopien verhindert werden. Windows-Hersteller Microsoft war für eine Stellungnahme zu dem Bericht nicht erreichbar.
Microsoft hat den Test-Code für das nächste Betriebssystem ‘Vista’ um einige Funktionen erweitert. Mit dabei sind Neuerungen für den Internet Explorer. Zudem soll der Testcode stabiler und fehlertoleranter werden. Zusätzlich will Microsoft jetzt jeden Monat den Code aktualisieren, um schneller Feedback von den Entwicklern zu bekommen. Auch grundlegende Änderungen bei den Komponenten Migration Wizard, Anti-Spyware, dem Powermanagement und dem Kalender kündigte der Hersteller an.
In Vista werden alle Netzwerkverbindungen im ‘Network Center’ zusammenlaufen. Die Funktionen ‘Network Neighborhood’ und ‘My Network Places’ aus Windows XP sollen dadurch ersetzt werden. Eine Diagnose-Software wacht über die Funktionen des PCs und des Netzwerkes und warnt den Nutzer, wenn ein Ausfall droht.
Neu ist auch das ‘Mobility Center’, eine Sammlung von Werkzeugen speziell für Laptops und andere tragbaren Geräte. Auch eine neue Version des Media Players kommt mit dem Update. Bislang arbeitet etwa eine halbe Million Entwickler mit dem Code. Anwendern und Unternehmen rät Microsoft, mit Tests für Vista bis zur Beta-Version 2 zu warten, die für die zweite Hälfte 2006 angekündigt ist. Diese werde dann den gesamten Funktionsumfang der endgültigen Version haben.
Die Entwickler bei Microsoft werkeln derzeit noch fleißig an Windows Vista. Die zweite Beta ist für Ende diesen Jahres geplant. Im Internet sind die ersten Screenshots eines neuen Builds von Windows Vista aufgetaucht, die unter anderem zeigen, was sich so alles in der zweiten Beta ändern wird.
Im Internet sind die ersten Screenshots eines neuen Builds von Windows Vista aufgetaucht. Windows Vista trägt bei dieser Version schon den Zusatz “Beta 2″ und die Build-Nummer lautet 5231. Im Vergleich zu der bisher erschienen ersten Beta-Versionen hat sich einiges getan. So ist beispielsweise der Internet Explorer 7 in einer aktualisierten Beta-Version mit neuen Funktionen enthalten. Außerdem ist auch der Windows Media Player 11 mit an Bord.
In einer neuen Optik präsentiert sich der Inhalt des Reiters “Allgemein” in “Systemeigenschaften”. Zum Vergleich sehen Sie im Bild eine Gegenüberstellung dieses Fensters in Windows XP SP 2 (links) und Windows Vista Build 5231 (rechts). In dem neuen Build wurde der Inhalt des Informationsfensters übersichtlicher gestaltet. Hier befindet sich nun auch ein Link, der zu Windows Update führt und eine Anzeige dafür, ob Windows bereits aktiviert wurde.
Der in Windows Vista Build 5231 enthaltene Internet Explorer 7 trägt weiterhin den Zusatz Beta 1. Die vollständige Versionsnummer lautet 7.0.5231.0 und ist damit etwas aktueller als die vor einigen Wochen veröffentlichte offizielle IE 7.0-Beta für Windows XP, die die Versionsnummer 7.0.5112.0 trägt.
Die neue Build des Internet Explorer 7 enthält eine neue Funktion: Eine Thumbnail-Anzeige für geöffnete Websites. Wie das aussieht, sehen Sie in dem Bild zu diesem Absatz. Per Knopfdruck werden die in Tabs geöffneten Websites in einer Ansicht als Thumbnails angezeigt.
Ebenfalls in neuer Optik präsentiert sich das “Systemsteuerung, Sounds und Audiogeräte”-Fenster. Auf einem Blick können die vorhandenen Wiedergabe- und Aufzeichnungsgeräte betrachtet werden.
Auch in neuer Optik: Das “Network Center” (Netzwerkumgebung). Hier wird angezeigt, wie der Rechner mit dem Internet und dem Netzwerk verbunden ist. Darunter werden weiterführende Optionen, wie beispielsweise “Diagnose”, aufgelistet.
In dem neuen Build von Windows Vista ist auch der Nachfolger von Windows Media Player 10 bereits enthalten. Dabei handelt es sich um eine der ersten Version von Windows Media Player 11 überhaupt. An dieser Version werkeln die bei Microsoft dafür zuständigen Entwickler seit einiger Zeit. Im Endeffekt befindet sich die Entwicklung von Windows Media Player 11 allerdings noch in einem frühen Stadium. Auffälligste Änderung bisher, jedenfalls nach dem Screenshot zu urteilen, ist die neue Oberfläche.
Nachdem vergangenen Monat auf der Professional Developer Conference (PDC) in Los Angeles der Build 5219 des Windows XP Nachfolgers Vista an anwesende Besucher verteilt wurde, gibt es nun – seit heute Nacht – erste Screenshots des Buildes 5231.
Gerüchten zufolge, handelt es sich um eine Community Technology Preview (CTP), welche im Laufe der nächsten Woche an Betatester verteilt wird.

Der Build 5231 wurde am 12.09.2005 kompiliert und eine der größten Erneuerungen ist wohl der erstmals enthaltene Windows Media Player 11 – welcher natürlich nur in einer frühen Beta-Version (11.0.0.6000) vorliegt. Erstmal liegen auch (native) LDDM-Treiber für nVidias GeForce 6800 Grafikkarten bei und die teilweise auftretenden Probleme mit der Sound-Ausgabe wurden behoben. Desweiteren wurden einige kleine Design-Änderungen am Internet Explorer und den System-Einstellungen vorgenommen.
Ersten Erfahrungsberichten einiger User zufolge, haben die Redmonder auch Verbesserungen am Grafiksystem vorgenommen, sodass DWM-Effekte (Desktop Windows Manager) nun deutlich schneller dargestellt werden können.

Zurzeit gibt es bisher noch keine offizielle Liste welche Änderungen im Einzelnen vorgenommen wurden, auch ein Download ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.
Weitere Screenshots: Windows Vista Build 5219
Seit geraumer Zeit warten die Vista-Begeisterten auf die Sidebar, eine Erweiterung die auf dem Desktop ange-zeigt wird und kleine Helferlein zugänglich macht. In der Build 5219 von Windows Vista, die zur PDC05 ausge-geben wurde, war sie letztendlich doch nicht enthalten, tauchte aber einige Tage später im Internet auf.
Nun haben sich die Blogger von UXEvolutions.com die Arbeit gemacht und die ins Internet gelangte Version für Windows XP angepasst, so dass es nun theoretisch auch möglich ist, die Sidebar unter Windows XP einzusetzen. Mit Hilfe eines Patches werden die Dateien aus einer vor der PDC-Build kompilierten Version des Builds 5219 so verändert, dass sie auch unter Windows XP laufen.

Der Software-Riese kündigte ein neues Lizenzmodell an, das auch Virtualisierungstechniken berücksichtigt. Wer Microsofts Virtualisierung in Windows Vista nutzt, kann die Software des Hauses sogar auf beliebig vielen Instanzen im System laufen lassen.
Was bei Microsoft “billiger” heißt, ist für den Virtualisierungs-Pionier und Marktführer VMWare eine Kampfansage: Mit einem neuen Lizenzmodell reagiert der Redmonder Riese auf die zunehmende Verbreitung von Virtualisierung. Die Neuerungen sollen schon am 1. Dezember 2005 für Windows Server 2003 R2 und später auch für die Server-Versionen von Windows Vista gelten.
So darf der Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition nun auf vier Instanzen eingesetzt werden bisher wurde jeder virtuelle Server als volles System gerechnet. Gezählt werden nur die aktiven Systeme, nicht alle installierten Systeminstanzen.
Die DataCenter-Edition des neuen Vista-Betriebssystems kann schließlich mit einer Lizenz auf beliebig vielen Instanzen eines physischen Servers eingesetzt werden.
Das neue Lizenzmodell ist zudem fein ziseliert auf Multicore- und Multiprozessorsysteme mit virtuellen Instanzen abgestimmt. Anstatt der Zahl der CPUs in einem Rechner zu zählen, werden nur die Prozessoren zur Berechnung herangezogen, die von der jeweiligen Instanz genutzt werden. Microsoft will dadurch erreichen, dass seine Business- und System-Anwendungen auf einem leistungsfähigen Gerät zusammengeführt werden. Beispiel: SQL Server, BizTalk-Server, Exchange-Server laufen ohne Aufpreis für Zusatz-CPUs auf einem Rechner.
Allerdings rechnet man damit, dass es noch etwa fünf Jahre dauert, bis Sprache in gleichem Maße für Eingaben genutzt wird wie Tastatur und Maus.
Microsofts kommendes Betriebssystem Vista wird nach Aussage von Bill Gates erstmals Spracherkennung bieten. “Wir sind erst am Anfang der Möglichkeiten von Software”, sagte Gates der französischen Wirtschaftszeitschrift Challenges. Gates räumte aber zugleich ein: “Die meisten Leute werden die Stimmerkennung noch nicht nutzen.” Seine Entwickler hätten zwar die Fehlerrate deutlich reduziert. Derzeit bleibe die Tastatur aber der beste Weg zur Eingabe von Informationen.
Microsoft versucht wie seine Konkurrenten seit Jahren, die
PC-Nutzung einfacher zu gestalten. Dazu soll vor allem Spracherkennung dienen. Gates schätzte nun gegenüber Challenges, in fünf Jahren werde es soweit sein, dass Tastatur, Stimme und Eingabe am Bildschirm kombiniert würden, um einen Computer zu nutzen. Dann werde auch die Möglichkeit zur Parallel-Übersetzung in andere Sprachen zur Verfügung stehen.









