Wer von Windows XP auf Windows Vista umsteigt, wird sich irgendwann die Frage stellen, wo kann ich denn bei Windows Vista die Standard-Symbole für alle User hinterlegen, die sich an diesem PC anmelden.
Dieses war in der Vergangenheit relativ einfach unter Windows XP. Sie sind dort in den Ordner “C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Desktop gewechselt und haben dort die entsprechenden Symbole hinterlegt. Eine Person, die sich dann das 1. Mal an dem PC anmeldet, findet diese Symbole sofort auf seinem Desktop. Somit konnten Sie zumindest für alle Anwender die Minimalkonfiguration des Desktops vorbereiten.
Unter Windows Vista läuft dies generell etwas anders. Nach dem die versteckten Systemdateien und versteckten Ordner über die Ordneransicht im Explorer eingeschaltet haben, so sehen Sie dann zumindest die Ordner “All Users, Default, Default Users” und die restlichen Benutzerkonten.
Wenn Sie nun aber versuchen, im Ordner “All Users” in den Ordner “Desktop” zu klicken, so erhalten Sie die Fehlermeldung “Zugriff verweigert”.
Das liegt daran, das dieser Ordner nun im Unterordner “C:\Benutzer\Öffentlich” liegt. Dort existiert u.a. der Ordner “Desktop”, in dem Sie wie bisher Ihre Standard-Verknüpfungen hinterlegen können.
Früher war es bei Windows XP relativ einfach und schnell zu finden, wie ein PC zu einer Windows Domäne mit aufgenommen wurde. Dieses wurde bei Vista leider etwas erschwert und wir wollen kurz den Vorgang kurz erläutern.
Was bedeutet der Begriff Domäne:
Der Begriff stammt aus dem englischen und bedeutet lediglich ein Zusammenschluß von zahlreichen Computern und Benutzern zu einer Arbeitsgruppe in einem Netzwerk.
Um den PC zu einer Domäne hinzuzufügen bzw. aus einer Domäne wieder zu entfernen müssen Sie folgendes durchführen:
- Klicken Sie auf Start und anschließend auf Systemsteuerung
- Wählen Sie anschließend den Punkt “System” aus.
Hier wählen Sie bitte “Erweiterte Systemeinstellungen” aus.
Danach müssen Sie auf den Reiter “Computername” wechseln. Danach klicken Sie bitte auf die Schaltfläche “Ändern” und wählen im nachfolgenden Fenster die Option “Domäne” aus. Danach können Sie den Namen der Domäne eingeben und den Vorgang mit OK abschließen. Sollten Sie den anschließend geforderten Benutzernamen und das entsprechende Kennwort korrekt eingeben, so erhalten Sie die Nachricht, dass Ihr PC erfolgreich in die Domäne mit aufgenommen wurde.
Sollten Sie Probleme mit dem Kennwort haben, so fragen Sie ggf. Ihren Systemadministrator, denn evtl. fehlen Ihnen für diesen Vorgang die entsprechenden Rechte.
Novell hat einen Novell Client für Vista herausgebracht, mit dem Verbindungen zu Netware und OES-Linux (Open-Enterprise-Server) Server (NetWare 5.1, NetWare 6.0, NetWare 6.5) aufgebaut werden können.
Es handelt sich dabei um die Version 1.0 und der Download umfaßt 19.3 MB. Hier ein paar technische Einzelheiten zu dem Novell Client:
Wichtigste Funktionen:
- Support for Novell Open Enterprise Server (OES) 1, OES 2, NetWare 5.1, NetWare 6.0, and NetWare 6.5
- File system integration with NSS and non-NSS volumes via NCP
- Login script processing
- Notification area (Red N) options
- Integrated login with Windows Vista (single username and password)
- NMAS™ client integration
- Forgotten password recovery options
- LDAP contextless login support
- DFS junctions
- Support for 802.1x wireless authentication
- DHCP options
- OpenSLP support
- Shell extensions for Windows Vista´s file browser
- File caching/shared open mode support
- Auto-reconnect
- Cluster failover support
- Property pages, NCIMAN, and updating Client settings
Der Novell Client ist für die Windows Vista Version Business, Enterprise und Ultimate verfügbar. Es werden sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit Varianten unterstützt.
Das von vielen lang erwartete IPX/SPX Protocoll für Vista ist darin aber nicht enthalten.
Mehr Informationen darüber erhaltet Ihr direkt bei Novell.
Den Download findet Ihr ebenfalls bei Novell.
(WMF) hat Microsoft Updates für die Windows Vista Beta 1 und die Dezember CTP bereitgestellt. Allen Testern wird angeraten, diese unverzüglich einzuspielen.
Security
Update for Windows Vista Beta 1 (KB912919) EN
Security
Update for Windows Vista x64 Edition Beta 1 (KB912919) EN
Sicherheitsupdate
für Windows Vista-Dezember-CTP (KB912919) DE
Security
Update for Windows Vista December CTP
(KB912919) EN
Security
Update for Windows Vista x64 Edition December CTP (KB912919)
EN
Sicherheitsupdate
für Windows Vista x64 Edition-Dezember-CTP (KB912919)
DE
Vista-Feedback: mehr Kontrolle für Microsoft garantiert
Was auf der gestrigen Keynote zu Vista auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gesagt wurde, dürfte auf breites Interesse stoßen: zukünftige Vista-Opfer können sich auf den einmal mehr versprochenen multimedialen Lifestyle freuen, der nun ganz sicher kommt. Dem “Verbraucher die Kontrolle zurückgeben” wolle man mit dem neuen Betriebssystem, und in der Tat soll das neue OS alles mögliche kontrollieren können. Vom “10 foot-Display” für die Medienwiedergabe über die Familie, die sich mittels Vista tracken läßt bis hin zum Rechner, der auch über Peripheriegeräte wie Handy oder Fernbedienung problemlos steuerbar wird.
Die multimedialen Angebote für Vista werden ebenfalls schon geschnürt: gemeinsam mit MTV soll “Urge” angeboten werden, eine Musikplattform, mit dem Apples iTunes Konkurrenz bekommen soll. Vista kann darüberhinaus von Haus aus Kabelfernsehen empfangen und wiedergeben. Individualisierte Videostreams und interaktive Programmangebote sollen den Medienkonsum revolutionieren.
Wie weit der Verbraucher Kontrolle zurückbekommt, wird man jedoch erst mit dem Release und dem Angebotsstart erfahren. Denn dass in der Praxis der schöne Schein vom allzeit verfügbaren Medium und dem komplett steuerbaren Medienkonsum aufrechterhalten werden kann, ist fraglich. Die Kopier- und Wiedergabefunktionen von Vista müssen schließlich auch den Segen der Medienkonzerne erhalten, und diese haben auf die Entwicklung der Wiedergabe- und Kopiermöglichkeiten von Vista erheblichen Einfluß genommen.
Auch darüber, wie Fernsehkonsum auszusehen hat, dürfte die Contentindustrie andere Ansichten haben als das Bild, welches auf der Keynote gezeichnet wurde. Anbietern von PVR-Geräten wie TiVo wurden wiederholt Steine in den Weg gelegt, um das Überspringen von Werbung durch den kontrollierenden Kunden zu verhindern. Dass dies bei einem DRM-gespickten System wie Vista anders aussehen soll, kann bezweifelt werden.
Bislang wurden die Multimediatools Microsofts immer stärker daraufhin optimiert, dem User je nach Wunsch der Contentlieferanten die endgültige Kontrolle über die Medien eben nicht einzuräumen. Dass sich dies mit Vista ändern soll, ist unwahrscheinlich. Die große Freiheit für den Konsumenten wird sich am Umgang mit Kopierschutz und DRM messen lassen werden, die Vista bietet. Und bei anderen Programmen gilt da eine einfache Faustregel: umgehen sie Kopierschutztechnik, werden sie verboten.
Während Microsoft an anderer Stelle durchaus Beispiele dafür liefert, wie es aussehen kann, wenn man wirklich Kontrolle an die Gegenseite abgibt. Auf der neugestalteten Vista-Homepage findet sich seit neuestem ein Feedbackformular für Betatester, zu Rückmeldungen wird eifrig aufgefordert. Für den Content, den man MS zur Verfügung stellt, hat sich der Konzern eigens eine Feedbacklizenz ausgedacht, in der man erkennen kann, wie Freiheit und Kontrolle auch aussehen kann: mit jeglichem Feedback gibt man an MS auch gleich die Rechte, dieses zu verwenden, zu verbreiten, zu verkaufen und kommerziell zu verwerten. In jeder Form und zu jedem Zweck.
Wie man Freiheiten einräumt, weiss man bei Microsoft. Praktisch umgesetzt wird das ebenfalls. Bei welchen Gelegenheiten und wem gegenüber, steht auf einem anderen Blatt.
Alles deutet darauf hin, dass Microsoft die “Windows Sidebar” auch für Windows XP verfügbar machen wird. Die bei der “Windows Sidebar” zum Einsatz kommenden Gadgets werden jedenfalls auch für Windows XP verfügbar sein. Das hat Microsoft offiziell bestätigt.
Die “Windows Sidebar” wird bekanntlich nun doch in Windows Vista enthalten sein. Dies ist seit August bekannt. Im September hatte Bill Gates den neuen Build einer Beta von Windows Vista vorgestellt, in der “Windows Sidebar” enthalten war.

Auf der “Windows Sidebar” können Anwender dynamische Informationen, wie beispielsweise Uhrzeit, Diashows oder einen Nachrichtenfeed einblenden lassen. Die einzelnen Elemente werden “Gadgets” genannt und Microsoft will Entwicklern die Möglichkeit bieten, eigene Gadgets für die Sidebar zu entwickeln. Treffpunkt für angehende Gadget-Entwickler ist im Web die Site http://microsoftgadgets.com/ . Wie die “Windows Sidebar” in Aktion aussieht? Das sehen Sie in dem Bild oben rechts zu dieser Nachricht.
Einige Bastler haben die in den aktuellen und im Internet (illegal) kursierenden Builds von Windows Vista enthaltene “Windows Sidebar” verwendet und einen Emulator entwickelt, durch den die Sidebar auch unter Windows XP lauffähig ist. Dabei werden keine Microsoft-Dateien im Internet verbreitet, sondern lediglich der Emulator. Wer im Besitz von Windows Vista ist, kann mittlels der “Windows Sidebar”-Dateien und dem Emulator die Sidebar auf Windows XP zum Laufen bringen.
So viel zur Vorgeschichte. In seinem Blog äußert sich nun ein Sean Alexander, Senior Program Manager für Windows bei Microsoft, zu dem Emulator für die Windows Sidebar. Er weist darauf hin, dass er dazu nichts sagen will, weil Microsoft die Windows Sidebar noch nicht einmal offiziell veröffentlicht hat. Erst in der Beta 2 von Windows Vista wird sie - auch offiziell - enthalten sein.
Dennoch nimmt er die Gelegenheit wahr, um zumindest etwas klarzustellen. “Gadgets werden auch für XP verfügbar sein - offiziell”, so Alexander in seinem Blog . Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass es die “Windows Sidebar” auch für Windows XP geben wird. Vielleicht nicht als 1:1-Kopie der Windows Vista-Sidebar, aber zumindest so ähnlich.
Dies äußert Alexander nicht direkt. Stattdessen weist er nur darauf hin, dass er nicht möchte, dass Entwickler von Gadgets frustriert sein könnten, wenn sie demnächst feststellen, dass sie Gadgets für die falsche Plattform entwickelt haben. “Es ist sehr aufregend zu beobachten, welcher Enthusiasmus der Windows Sidebar zuteil wird”, so Alexander und fügt hinzu, dass bei Microsoft derzeit an “großen Plänen” gearbeitet wird.
AbbildungDie Gadgets ähneln vom Prinzip her dem, was Apple schon für MacOS X vorgemacht hat. Für Windows gibt es bereits mit der Java-basierten Freeware Konfabulator eine Alternative. Hiermit lässt sich über “Widgets” der Windows-Desktop aufpeppen. Weitere Infos zu Konfabulator finden Sie in der PC-WELT Nachricht: ” Konfabulator: Windows-Desktop gratis mit Widgets aufpeppen “.


