Nvidia hat erneut neue Beta Vista Treiber für die Geforce-8800-GPU zum Download freigegeben. Die Treiber sind lediglich für die Modell der Geforce 8800 Reihe gedacht, also für folgende Grafikkarten:
| - GeForce 8300 GS - GeForce 8400 GS - GeForce 8500 GT - GeForce 8600 GT - GeForce 8600 GTS - GeForce 8800 GTS - GeForce 8800 GTX - GeForce 8800 Ultra |
Es wurden einige Fehler im Treiber beseitigt. Die genauen Release Notes könnt Ihr hier nachlesen.
Ihr könnt die Treiber hier downloaden:
NVidia Forceware 158.45 Beta für Vista 32-Bit
NVidia Forceware 158.45 Beta für Vista 64-Bit
Wegen der Ressourcenfressenden Aero-Oberfläche laufen die Akkus der Notebooks mit Windows Vista wesentlich schneller leer. Um dieses Problem zu beheben kann ein kleines Software-Programm Abhilfe schaffen.
Microsoft ist das Akku Problem der Notebook bereits seit längerem bekannt! Die Notebook Hersteller versuchen zwar, Ihre Notebook so energieschonend wie es nur geht einzustellen, aber die Akkulaufzeit ist immer wesentlich kürzer als beim Vorgänger Windows XP.
Der Programmierer Mark Rutkas hat ein Tool entwickelt, das die Laufzeit der Akkus verlängert. Wenn das Notebook im Akkubetrieb läuft, dann shaltet die Software automatisch die Aero-Oberfläche ab. Auf der Homepage von Mark Rutkas kann das Programm unter «Download Executable» heruntergeladen werden.
Heute hat Microsoft etwas mehr Licht auf die Frage nach den Hardware-Voraussetzungen für das neu Betriebssystem Windows Vista geworfen. Es wird wohl wieder ein Label für die PC-Hersteller geben, das angeben soll, wie gut ein Rechner mit Vista zurechtkommt. Außerdem will Microsoft eine Webseite ins Leben rufen, mit deren Hilfe PC-User herausfinden können, ob Vista auf ihrem System genutzt werden kann.
Die Label-Strategie funktioniert in zwei Stufen. “Vista-capabile” erhalten die Computer, die die Mindestvoraussetzungen für das Betriebssystem erfüllen. Mit “Premium Ready” werden jene Geräte gelabelt, die auch für die Top-Funktionen von Vista gerüstet sind.
Als Mindestvoraussetzungen muss der Rechner eine CPU mit mindestens 800 Megahertz, eine DirectX 9-fähige Grafikkarte sowie 512 Megabyte Arbeitsspeicherspeicher besitzen.
Für “Premium-ready” muss schon deutlich besserere Hardware vorhanden sein. So sind mindestens ein Gigabyte Hauptspeicher und ein Prozessor mit einer Taktfrequenz von zumindest einem Gigahertz vonnöten. Um auch die neuen grafischen Effekte zu erleben, werden einige User zudem zu einer neuen Grafikkarte greifen müssen. Zumindest 128 Megabyte Grafikspeicher und Unterstützung für das neue Windows Device-Driver-Modell setzt Microsoft voraus.
Vista-Feedback: mehr Kontrolle für Microsoft garantiert
Was auf der gestrigen Keynote zu Vista auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gesagt wurde, dürfte auf breites Interesse stoßen: zukünftige Vista-Opfer können sich auf den einmal mehr versprochenen multimedialen Lifestyle freuen, der nun ganz sicher kommt. Dem “Verbraucher die Kontrolle zurückgeben” wolle man mit dem neuen Betriebssystem, und in der Tat soll das neue OS alles mögliche kontrollieren können. Vom “10 foot-Display” für die Medienwiedergabe über die Familie, die sich mittels Vista tracken läßt bis hin zum Rechner, der auch über Peripheriegeräte wie Handy oder Fernbedienung problemlos steuerbar wird.
Die multimedialen Angebote für Vista werden ebenfalls schon geschnürt: gemeinsam mit MTV soll “Urge” angeboten werden, eine Musikplattform, mit dem Apples iTunes Konkurrenz bekommen soll. Vista kann darüberhinaus von Haus aus Kabelfernsehen empfangen und wiedergeben. Individualisierte Videostreams und interaktive Programmangebote sollen den Medienkonsum revolutionieren.
Wie weit der Verbraucher Kontrolle zurückbekommt, wird man jedoch erst mit dem Release und dem Angebotsstart erfahren. Denn dass in der Praxis der schöne Schein vom allzeit verfügbaren Medium und dem komplett steuerbaren Medienkonsum aufrechterhalten werden kann, ist fraglich. Die Kopier- und Wiedergabefunktionen von Vista müssen schließlich auch den Segen der Medienkonzerne erhalten, und diese haben auf die Entwicklung der Wiedergabe- und Kopiermöglichkeiten von Vista erheblichen Einfluß genommen.
Auch darüber, wie Fernsehkonsum auszusehen hat, dürfte die Contentindustrie andere Ansichten haben als das Bild, welches auf der Keynote gezeichnet wurde. Anbietern von PVR-Geräten wie TiVo wurden wiederholt Steine in den Weg gelegt, um das Überspringen von Werbung durch den kontrollierenden Kunden zu verhindern. Dass dies bei einem DRM-gespickten System wie Vista anders aussehen soll, kann bezweifelt werden.
Bislang wurden die Multimediatools Microsofts immer stärker daraufhin optimiert, dem User je nach Wunsch der Contentlieferanten die endgültige Kontrolle über die Medien eben nicht einzuräumen. Dass sich dies mit Vista ändern soll, ist unwahrscheinlich. Die große Freiheit für den Konsumenten wird sich am Umgang mit Kopierschutz und DRM messen lassen werden, die Vista bietet. Und bei anderen Programmen gilt da eine einfache Faustregel: umgehen sie Kopierschutztechnik, werden sie verboten.
Während Microsoft an anderer Stelle durchaus Beispiele dafür liefert, wie es aussehen kann, wenn man wirklich Kontrolle an die Gegenseite abgibt. Auf der neugestalteten Vista-Homepage findet sich seit neuestem ein Feedbackformular für Betatester, zu Rückmeldungen wird eifrig aufgefordert. Für den Content, den man MS zur Verfügung stellt, hat sich der Konzern eigens eine Feedbacklizenz ausgedacht, in der man erkennen kann, wie Freiheit und Kontrolle auch aussehen kann: mit jeglichem Feedback gibt man an MS auch gleich die Rechte, dieses zu verwenden, zu verbreiten, zu verkaufen und kommerziell zu verwerten. In jeder Form und zu jedem Zweck.
Wie man Freiheiten einräumt, weiss man bei Microsoft. Praktisch umgesetzt wird das ebenfalls. Bei welchen Gelegenheiten und wem gegenüber, steht auf einem anderen Blatt.
Asus stellt auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas Notebooks vor, mit denen der Nutzer im ausgeschalteten Zustand Tetris spielen kann oder seine E-Mail-Accounts im Blick behält. Dafür sind die Geräte der kommenden W5F-Reihe mit einem Außen-Display und Tastenblock ausgestattet.
Diese Funktionen werden zunächst nur auf Notebooks mit dem XP-Nachfolger Windows Vista verfügbar sein. Die Mobilrechner sollen auch erst dann zu haben sein, wenn das neue Betriebssystem auf dem Markt ist – und dazu hat sich Microsoft noch nicht geäußert.
Das neue Windows hat kein Herz für Besitzer alter DVD-Laufwerke.
Wer stolzer Besitzer eines DVD-Laufwerkes ist, welches schon 1998 auf den Markt kam und somit keinen hardwareseitigen Support für Regional-Codes besitzt, der wird mit Windows Vista keine Freude haben.

Erst seit dem 1. Januar 2000 wurden alle DVD-Laufwerke mit einem hardwareseitigen Regional-Code ausgestattet.
Ältere Laufwerke wurden vom Betriebssystem softwaremäßig mit dem richtigen Regional-Code versehen. Da dies nicht immer reiblungslos vonstatten ging, hat sich Microsoft dazu entschlossen dies in Windows Vista nicht mehr einzubauen.
Da man davon ausgeht, dass DVD-Laufwerke in der Regel nur 3 Jahre genutzt werden, dürfte sich die Zahl der Betroffenen User allerdings in Grenzen halten.
Ein aktueller PC aus dem Midrange- und High-End-Segment taugt bestens für Windows Vista; Einstiegsmodelle genügen den Anforderungen dagegen nicht.
In einem Technet-Dokument macht Microsoft-Vice-President Charlie Russel klar, was ein Vista-PC haben muss. Zwar wird “jeder heute verkaufte PC gut mit Windows Vista arbeiten”, im Detail muss die Hardware laut Russel künftig aber doch gewisse Mindestanforderungen erfüllen.
Ein nach aktueller Massgabe mittelschneller Prozessor genüge für die grundlegenden Anwendungen; CPUs im Einstiegsbereich dürften jedoch “den meisten Anwendern nicht das optimale Erlebnis bieten.” Russel ergänzt, die gegenwärtig von Intel und AMD gepushten Dual-Core-Prozessoren seien eine hervorragende Wahl für Vista. Punkto RAM rät das Technet-Dokument zu mindestens 512 Megabyte, besser seien 1 Gigabyte oder mehr.
Die höchsten Ansprüche stellt Vista ans Grafiksystem – die optisch ansprechenden Grafikspielereien wie der glasartige Aero-Look verlangen der Grafikkarte einiges ab. Russel nennt keine konkreten Typen, rät aber dazu, aktuelle Low-End-Karten zu meiden, auf Direct-X-9-Support zu achten und auf mindestens 64 MB Grafikspeicher zu bestehen. Am besten sei eine separate PCI-Express- oder AGP-Karte. Bei Onboard-Grafik ist auf WWDM-Unterstützung zu achten, wie sie beispielsweise Intels 945G-Chipset oder die RS400- und RS480-Famile von ATI bieten.
Microsoft auf Seiten Toshibas und einmal mehr gegen Sony !!

hat angekündigt, sein kommendes Betriebssystem Windows Vista kompatibel zum HD-DVD-Format machen zu wollen. HD-DVD wird als Nachfolger der DVD-Speichermedien von Toshiba entwickelt.
Nein zu Sonys Blu-ray
Microsoft bevorzugt damit Toshibas HD DVD-Standard gegenüber Sonys Blu-ray-Format. Laut Microsoft-Chef Steve Ballmer sei die Toshiba-Technologie einfacher in einem PC zu integrieren. Sony und Microsoft sind seit den Duellen am Konsolenmarkt immer wieder aneinander geraten. Erst kürzlich kündigte Microsoft an, den umstrittenen Kopierschutz auf CDs von Sony BMG bei seiner Sicherheits-Software als “gefährlich” einzustufen und so zu entfernen – der WebStandard berichtete.
Technische Schwierigkeiten
“Vista wird es ermöglichen, die Vorteile der HD-DVD-Laufwerke zu nutzen, wenn nicht gleich vom ersten Start weg, so doch zum frühesten und richtigen Zeitpunkt”, so Steve Ballmer vor Journalisten in Tokio. Blu-ray habe aus seiner Sicht “technische Schwierigkeiten” ohne Beispiele dafür zu nennen. Toshiba und Sony wetteifern derzeit um die Unterstützung für ihre Formate bei Elektronik-Herstellern, Filmstudios, Spiele-Entwicklern und anderen Content-Produzenten, um so HD-DVD oder Blu-ray als den nächsten Industrie-Standard zu etablieren. HD DVD kann zumindest dreimal mehr Daten speichern als konventionelle DVD, Blu-ray soll sogar den fünffachen Speicherplatz bieten.
Unterstützung
Microsoft und Intel haben bereits im Oktober die Unterstützung für HD-DVD bekannt gegeben, wenn auch nicht exklusiv. Die Entscheidung von Intel wurde damals damit begründet, dass es HD-DVD ermögliche Inhalte von dem Speichermedium auf die Festplatte zu kopieren und diese dann abzuspielen oder zu streamen. Neben den zwei genannten, unterstützt auch NEC den Standard. Blue-ray wiederum wird von Apple, HP und Dell unterstützt. Die Filmstudios Time Warner, Paramount und andere Größen der Branche haben bereits vermeldet, ihre Produkte für beide Formate in den Handel bringen zu wollen.
Der Windows XP-Nachfolger Vista wird in der Lage sein, Arbeitspeicher einfach nachzuladen. Möglich macht dies eine Funktion namens Superfetch, so die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 11/2005).
Dahinter verbirgt sich eine Kernkomponente bei der Verwaltung von virtuellem Speicher. Sie speichert in einer Liste oft aufgerufene Programme ab und legt die Prioritäten fest. Startet ein Nutzer beispielsweise oft Word, Outlook und Photoshop, dann tauchen diese Programme ganz oben in der Liste auf. Superfetch holt diese Programme auf Vorrat in den Arbeitsspeicher,
so dass sie dann beim expliziten Aufruf schneller starten.
Je mehr Arbeitsspeicher im Rechner steckt, desto mehr können Nutzer davon profitieren. Doch falls der Arbeitsspeicher knapp wird, lässt er sich per USB-Speicherstick erweitern. Superfetch behandelt den Speicher auf dem Stick genau wie Arbeitsspeicher. Das heißt, auch der Platz auf dem USB-Stick wird für Programme genutzt. Die Zugriffszeiten zwar etwas langsamer als bei RAM, sie sind wegen der kleinen eingelagerten Speicherseiten auf jeden Fall besser, als wenn jedes Mal auf die Festplatte zugegriffen werden müsste.
Datenverlust soll es auch nicht geben, selbst wenn der Anwender den Stick im laufenden Betrieb abzieht. Dafür sorgt ein Write-Through-Cache, der alle Änderungen am Speicher sofort auf Festplatte zurücksichert.
Hochauflösende Videos auf DVD dürften bei vielen Anwendern zu Problemen führen, die versuchen diese Filme auf einem Windows Vista-Rechner abzuspielen. Ein Schutzmechanismus dürfte dann Alarm schlagen und das Abspielen der DVD verweigern oder nur mit geringer Auflösung erlauben.
Der in Windows Vista enthaltene Schutzmechanismus PVP-OPM (Protected Video Path Output Protection Management) wird bei den meisten Anwendern zu Problemen führen, die in Windows Vista versuchen, ein hochauflösendes Video auf HD-DVD oder Blu-Ray anzusehen.
Die Filmindustrie hat sich gemeinsam mit den Herstellern von Hardware und Software auf einen Schutz für hochauflösende Inhalte geeinigt, der den Namen AACS (Advanced Access Control System) trägt. Microsoft muss in Windows Vista eine Unterstützung von AACS implementieren. Hier kommt Microsofts PVP-OPM ins Spiel. PVP-OPM soll verhindern, dass Raubkopierer eine Aufzeichnungseinheit direkt an dem DVI- oder HDMI-Ausgang einer Grafikkarte anschließen können, um eine Kopie des hochauflösenden Videos zu erstellen. Die Medien selbst sind bereits durch eine Verschlüsselung vor dem Kopieren geschützt.
Zusätzlich kommt noch PVP-UAB (Protected Video Path User-Accessible Bus) zum Einsatz. Dabei wird der Inhalt des Videos bei der Übertragung über den PCI Express-Bus zum Monitor verschlüsselt, damit er von einem potenziellen Raubkopierer nicht abgefangen werden kann.
PVP-OPM sorgt dafür, dass viele der heutzutage verwendeten Monitore nicht in der Lage sein werden, hochauflösende Videos abzuspielen. PVP-OPM nutzt Intels HDCP-Technologie (High-Bandwidth Digital Content Protection) um festzustellen, ob die Ausgabe der hochauflösenden Videos für die verwendete Grafikkarte und den Bildschirm gestattet ist. Sobald entweder die Grafikkarte oder der Monitor von HDCP nicht unterstützt werden, wird die Ausgabe des Videos durch PVP-OPM unterbunden oder erfolgt nur in einer niedrigen Auflösung. Das betrifft auch HDTV-Bildschirme, die nur analoge Anschlüsse besitzen.
Derzeit sind nur wenige HDCP-fähige Monitore im Handel erhältlich. Die meisten Anwender dürften derzeit noch gar kein Gerät besitzen, das HDCP-fähig ist. Wer eine HD-DVD oder eine Blu-Ray künftig in voller Pracht anschauen will, wird aber einen solchen Monitor benötigen oder sich mit der niedrigeren Auflösung begnügen müssen. Ein Ausweichen auf Windows XP ist nicht möglich – Windows XP bietet keine Unterstützung von HDCP.
Microsoft erläutert auf dieser Seite den in Windows Vista verwendeten Schutzmechanismus.


