Aus den Vorgänger-Betriebssystemen Windows NT, Windows 2000, Windows XP usw. ist die sehr beliebte Möglichkeit “Start -> Ausführen” bekannt, wie auf folgenden Bild zu erkennen ist:

Damit bestand die Möglichkeit, sehr schnell Kommandozeilenbefehle auszuführen, wie z.B. CMD (Command), Regedit, MMC usw.
Diese Möglichkeit scheint bei VISTA nicht mehr vorhanden zu sein. Sie können sich aber leicht wie folgt helfen. Geben Sie einfach im Suchfeld im Vista Startmenü das gewünschte Kommand ein und Drücken Sie ENTER. Danch wird das gewünschte Programm gestartet.
Wenn Sie allerdings die bisherige Variante vorziehen können Sie diese Option auch unter Vista wieder aktiervieren. Führen Sie dazu folgendes durch:
Rechtsklick auf die Taskleiste
Eigenschaften
Reiter Startmenü
Anpassen
“Befehl Ausführen” aktivieren.
OK
OK
Danach ist die Option START/AUSFÜHREN wieder verfügbar. Viel Spaß dabei !!
Unter bestimmten Umständen kann es vorkommen, das im Vista Media Center keine Internetdienste im Bereich Online Medien auftauchen. Lediglich einige Spiele und selbst installierte Plug-Ins werden angezeigt.
Dieses recht weit verbreitete Problem liegt daran, das bei der Einrichtung des Media Centers ein Fehler aufgetreten ist, das Programm vorzeitig abgebrochen wurde oder zu dem Zeitpunkt eine Internet Verbindung bestand. Es gibt leider auch keine Möglichkeit, dieses durch eine erneute Installation bzw. Einrichtung nachzuholen.
Es gibt mittlerweile eine Knowledge-Base Eintrag (KB555922) von Microsoft, der sich mit dem Problem ebenfalls beschäftigt !
Eine weitere recht einfache Möglichkeit besteht darin, von einem Freund oder einem Bekannten bestimmte Dateien seiner erfolgreichen Vista Media Centers Einrichtung zu kopieren. Dazu müssen Sie lediglich alle Dateien, die im Verzeichnis C:\Program Data\Microsoft\eHome\Packages auf den PC mit dem Media Center zu kopieren. Danach ist das Media Center neu zu starten und die fehlenden Inhalte sollten nun vorhanden sein. Dieses Vorgehen soll bei den 32- und 64-Bit Vista Versionen funktionieren !
Besonders beim Umstieg von Windows 2000 bzw. Windows XP auf Vista ist es sinnvoll, das neue Betriebssystem eine zeitlang vorab zu testen. Dieses ist am besten möglich, indem man einfach auf seinem PC eine 2. Installation, also eine Parallelinstallation beider Betriebssystem vornimmt. Dieser Beitrag soll Euch dabei helfen:
Datensicherung:
Bevor Ihr mit der Installation beginnt, müßt Ihr auf jeden Fall eine Datensicherung Eurer Festplatte bzw. den wichtigen Daten durchführen. In der Regel hat sich dafür besonders der Einsatz von externen USB Festplatten bewährt. Wichtig ist auch, das die Dateien ntdetect.com, boot.ini und ntldr aus dem Root Verzeichnis gesichert werden.
Festplatte:
Vorab ist es wichtig, das Ihr noch genügend Platz für eine weitere Vista Installation habt. Dieses ist entweder auf der gleichen Festplatte möglich, oder natürlich auch auf einer zweiten, zusätzlichen Festplatte. Wichtig ist, das Ihr ca. 10-15 GB Platz habt, denn besonders die Auslagerungsdatei für den Ruhezustand kann je nach Größe des Arbeitsspeicher bis zu 4 GB verbrauchen. Wenn Eure Partition bereits die gesamte Festplatte belegt, könnt Ihr u.a. mit Partition Magic die bestehende Partition verkleinern und so Platz schaffen.
S-ATA und Raid Treiber:
Solltet Ihr einen besondern SATA bzw. Raid Controller eingebaut haben, so kann es unter Umständen zu Problemen kommen, wenn Vista dafür keinen passenden Treiber hat. Ihr solltet Euch vorab beim Hersteller im Internet vergewissern, ob es passende Treiber für Vista gibt. Der Einsatz älterer Treiber, die nur für XP zertifiziert sind, ist auf jeden Fall abzuraten. Auch wenn die Installation scheinbar gelingt, der Bootvorgang wird in der Regel mit einer Fehlermeldung abbrechen.
Installation:
Solltet Ihr oben aufgeführte Punkte alle erfüllen, so steht der Installation nichts mehr im Wege. Bei der Installation von Vista wird VISTA automatisch in den vorhandenen Bootloader eingebunden. Die Startanzeige beim Hochfahren könnt Ihr jederzeit noch verändern, indem Ihr in der Systemsteuerung, System-Wartung, System, erweiterte Systemeinstellungen, Erweitert die Zeit bei “Starten und Wiederherstellen” verändert.
Installation rückgängig machen:
Solltet Ihr Probleme haben und wenn Ihr das Vista wieder entfernen wollt, so müßt Ihr den Bootloader wiederherstellen. Dazu ist folgendes notwendig:
- Booten von der Windows XP CD
- Wiederherstellungskonsole starten
- FIXMBR
- FIXBOOT
Jetzt wurde der XP Bootloader wiederherstellt und Ihr könnt wie gewohnt arbeiten.
Viel Spaß beim Ausprobieren !
Es gibt mittlerweile eine offizielle Möglichkeit, die Aktivierungsfrist zu verlängern. Standardmäßig beträgt diese 30 Tage und kann im Notfall mit folgender Möglichkeit verlängert werden.
- Administrator Rechte sind notwendig
- CMD.EXE ausführen
- slmgr -rearm
- Neustart des PC´s
Durch diesen Befehl wird die Aktivierungsfrist nochmals um 30 Tage verlängert. Dieses ist aber maximal 3-mal möglich, sodaß Ihr dann auf eine maximals Aktivierungsfrist von 120 Tagen kommen könnt. Diese Vorgehensweise ist übrigens von Microsoft selber dokumentiert, wie Ihr hier lesen könnt.
Bzgl. Ruhezusand gibt es zwischen Windows XP und Windows Vista einige Unterschiede. Weiterhin liegt auf der Systempartition im Root die Datei HILBERFIL.SYS, die aber nicht mehr wie bei XP nach dem Deaktivieren des Ruhezustandes löschen konnten.
Das liegt daran das VISTA den Arbeitsspeicher in die Datei HIBERFIL.SYS schreibt, damit VISTA nach dem Ruhezustand sehr schnell wieder herzustellen ist. Die Größe dieser Datei richtet sich natürlich nach dem Umfang des Arbeitsspeichers und kann durchaus einige GB betragen. Somit kann relativ viel Festplattenplatz unbenutzt verbraucht werden, wenn Sie den Ruhezustands-Modus überhaupt nicht nutzen.
Da es in der Systemsteuerung bzw. auch in keinem anderen Programm die Möglichkeit gibt, diese Option abzuschalten, müssen Sie sich folgende Möglichkeit bedienen:
- Sie benötigen ADMIN Rechte für die Durchführung.
- CMD.EXE aufrufen
- POWERCFG -H OFF
Nun sollten Sie den PC neu starten und danach können Sie die Datei HIBERFIL.SYS einfach löschen. Sie können Sie Änderung natürlich jederzeit wieder rückgängig machen, indem Sie POWERCFG -H ON eingeben.
Folgende Anleitung habe ich erarbeitet, als ich den bestehenden Domänen-Controller in unserem Netzwerk ersetzen wollte. Es basiert dabei auf dem Ersatz eines Windows 2000 Server mit Active Directory zu einem Windows 2003 Server. Folgende Dinge müssen dabei unbedingt beachtet werden:
Achtung: Ich übernehme keinerlei Gewähr für diese Angaben und übernehme keine Verantwortung für evtl. Schäden.
1.) Datensicherung:
Unbedingt eine Datensicherung der Daten des auszutauschenden Servers, incl System State. Ich habe die Sicherungen am besten mit dem Windows internen NTBackup durchgeführt !
2.) Dokumentation der Serverdienste des vorhandenen Domänen-Controller:
Am besten eine kleine Dokumentation der Einstellungen der vorhandenen Serverdienste des bisherigen Domänen-Controllers vornehmen, z.B. DNS-Server, DHCP-Server usw.
3.) Inbetriebnahme neuer Server
Den 2. und neuen Server als zusätzlichen DC ins Netzwerk mit aufnehmen. -> DCPROMO
4.) Schemaerweiterung:
Aufgrund des Wechsels des Domänen-Controllers von Windows 2000 Server auf Windows 2003 Server ist eine Schemaerweiterung des Active Directory´s notwendig. Dieses kann problemlos wie folgt durchgeführt werden:
Einlegen der aktuellen Windows Server 2003 CD in das CD-Laufwerk.
(CD):\i386\adprep /forestprep (C + ENTER) (Laufzeit ca. 5-10 Minuten, AD-Schema wird auf Version 3.0 heraufgestuft)
(CD):\i386\adprep /domainprep (Laufzeit ca. 10 Sekunden)
Achtung: Ich habe schon einige Male erlebt das der Forestprep mit einem Dr. Watson abgebrochen ist. Dieses Problem ließ sich bisher immer beheben indem der Server neu gestartet wurde und der Forestprep erneut durchgeführt wurde !
Nach dem Vorgang ist der Server neu zu starten !
5.) Replizierung
Maximal 30 Minuten warten bis sich das AD komplett mit dem neuen Server repliziert hat, ggf. die Replizierung per Hand manuell anstarten.
6.) FSMO Rollen übertragen.
Nun erfolgt die Übertragung der FSMO Rollen auf den neuen Server. Hier findet Ihr eine detaillierte Beschreibung !
Mit “netdom query fsmo” nochmals kontrollieren ob alle Dienste einwandfrei übertragen wurden !
7.) Sichern des EFS-Zertifikats
Nun sollte Ihr das EFS-Zertifikat des Windows 2000 Servers noch sichern. Wie dies genau funktioniert findet ihr hier!
8.) Globaler Katalog:
Danach in “AD Standorte und Dienste” dem neuen Domänen-Controller in den NTDS Settings den globalen Katalog geben.
Nach ein gewissen Replizierungszeit den globalen Katalog vom alten Domänen-Controller entfernen
Auf dem neuen Domänen-Controller im Ereignisprotokoll unter Verzeichnisdienst kann nachgeschaut werden, ob die Übertragung des globalen Katalogs geklappt hat. Es kann sein das dieser Vorgang 15 Minuten dauert! Es muß folgender Text dort stehen !!
„Der Domänencontroller ist jetzt ein globaler Katalog !!!“
9.) Weitere Schritte:
Nun noch evtl. den DNS Server installieren, DHCP und evtl. auch WINS.
10.) Neustart
Ich würde abschließend den neuen Domänen-Controller erneut starten und abschließend das Ereignisprotokoll auf evtl. fehler prüfen.
Nun sollte die Umstellung eigentlich durchgelaufen sein. Ich würde vorschlagen den alten Domänen-Controller abzuschalten aber noch einige Zeit bereitzuhalten, falls im Nachhinein noch Probleme festgestellt werden. Sollte sich herausstellen, dass alles einwandfrei läuft, so kann der alten Domänen-Controller komplett entfernt und gelöscht werden.
Bitte beachtet das diese Angaben ohne Gewähr sind und ich keinerlei Gewähr für evtl. entstehende Schäden oder Problem übernehme.
Bei dem Versuch, auf einem neuen Dell Dimension XPS210 die vorinstallierte VISTA Ultimate Version durch ein Windows XP incl. Service Pack 2 zu ersetzen, bin ich auf große Probleme gestoßen. Nach dem Booten von der Windows XP CD kam es nach der Hardwareüberprüfung immer zu einem Bluescreen.
Danach habe ich im Bios diverse Geräte deaktiviert und alle unnötigen Karten aus dem Gerät ausgebaut, allerdings wieder ohne Erfolg. Es kam immer an der gleichen Stelle der Bluescreen.
Erst nachdem ich im Bios bei der SATA Operation von AHCI auf ATA umgeschaltet habe, konnte ich Windows XP einwandfrei installieren.
Wer kann über ähnliche Erfahrungen berichten ?



