Microsoft Windows Vista FAQ
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Datensicherung ist ein extrem wichtiger Punkt bei der Arbeit mit dem Computer. Viele können aus Erfahrung sprechen, da sie schon einmal Datenverluste hinnehmen mußten, nur weil keine Datensicherung durchgeführt wurde. Dieses ist mit Windows Vista nun noch einfacher geworden, wir wollen eine kleine Anleitung dafür bereitstellen:

 

Ihr könnt die Daten bei dieser Funktion auf Festplatte oder DVD sichern.

 

Führt dazu bitte folgendes durch:

- Start
- Systemsteuerung
- Sichern und Wiederherstellen

 

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Danach erscheint folgendes Bild:

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Hier nun auf “Dateien Sichern” klicken! Danach werden die Geräte gesucht, auf denen einen Datensicherung durchgeführt werden kann, wie auf nachfolgendem Bild zu erkennen ist:

 

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Nun wählen Sie das Laufwerk, auf dem Sie sichern möchten. Wenn Sie ein CD oder DVD Laufwerk auswählen, so müssen Sie nach dem Klicken auf “Weiter” einen entsprechenden Rohling einlegen.

 

Sie können selbstverständlich auf auf einem Netzwerk sichern, wenn Sie ein Netzwerk zur Verfügung haben. Danach können Sie noch das entsprechende Ziellaufwerk auswählen.

 

 

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Nun müssen Sie angeben, welche Dateitypen Sie sichern möchten. Zur Auswahl stehen Bilder, Musik, Videos, E-Mail, Dokumente, TV-Sendungen, Komprimierte Dateien und Zusätzlichen Dateien.

 

 

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Danach wird abgefragt, wie häufig und wann Sie die Sicherung durchführen wollen. Hier müssen Sie die entsprechenden Eintragungen vornehmen und anschließend auf “Einstellungen speichern und Sicherung starten” klicken.

 

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Nun wird die Sicherung durchgeführt. Dieser Vorgang kann je nach ausgewähltem Dateityp mehrere Minuten dauern.

 

Am Ende der Sicherung wird nun auf dem gewählten Datenträger ein neues Verzeichnis mit Ihrem PC-Namen erstellt. In diesem Ordner gibt es dann einen weiteren Ordner, der den Namen “Backup Set”, das Datum und die Uhrzeit enthält.

 

 

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Nun ist die Datensicherun abgeschlossen. Wir möchten Sie nochmals darauf hinweisen, das regelmäßige Datensicherung ein absolutes Muß ist!

Mit einem recht einfachen Trick können Sie stufenlos die Größe der Desktop Symbole verändern.

 

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z.B. in diese Größe

 

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Klicken Sie dazu lediglich einmal auf Ihren Desktop, halten danach die STRG-Taste gedrückt und drehen Sie dann das Mausrad. Nun werden Sie sehen wie sich die Desktop-Symbole mit dem Drehen automatisch verkleinern bzw. vergrößern.

Jeder kennt die Auswahl von Ordner und Dateien im Explorer. Standardmäßig funktioniert dies durch Anklicken der Datei bzw. dem Ordner, wenn mehrere markiert werden sollen, einfach durch Drücken der STRG-Taste. Soll ein ganzer Bereich markiert werden kann dies durch Drücker der Shift-Taste erreicht werden.

 

In Vista gibt es nun eine neue Funktion, um Dateien und Ordner auch per Checkboxen markieren zu können, wie auf nachfolgendem Bild zu erkennen ist:

 

Checkboxen unter Vista

 

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, sind einzelne Odner nun per Checkbox ausgewählt. Sie können auch alle Dateien und Ordner auswählen, indem Sie auf die Checkbox neben “Name” klicken. Ein erneuter Klick hebt die Markierung wieder auf.

 

Sie können dies wie folgt einstellen:

- Explorer starten
- Organisieren
- Ordner und Suchoptionen
- Ansicht
- Option “Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden” aktivieren
- OK

 

Die Funktion steht aber nur in Vista Versionen mit Tablet-PC-Funktionalität (Vista Home Premium, Vista Business, Vista Enterprise und Vista Ultimate) zur Verfügung.

Es gibt unter Vista eine Möglichkeit, die Flip3D Funktion manuell per Desktop-Verknüpfung bzw. direkt aus der Schnellstart-Symbolleiste zu starten. Standardmäßig ist dieses nur mit der Tastenkombination “Windows-Taste + TAB” möglich.

 

Legen Sie dazu ein entsprechende Verknüpfung auf dem Desktop wie folgt an:

- Rechte Maustaste auf dem Desktop

- Neu

- Verknüpfung

- In der Befehlszeile eingeben: rundll32 dwmapi #105

- Weiter

- Namen für die Verknüpfung vergeben, z.B. “Flip3D“.

- “Fertig stellen” drücken.

 

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Somit steht auf dem Desktop ein neues Symbol zur Verfügung, mit dem Sie die Flip3D Funktion manuell aufrufen können.

 

Als weiteren Schritt ziehen Sie sich am besten dieses Symbol in die Schnellstart-Symbolleiste, somit steht Ihnen die Funktion jederzeit schnell zur Verfügung !

Mit einem kleinen Griff in die Registry kann der Dateizugriff unter Windows Vista beschleunigt werden. Dazu sind zwei Schlüssel zu verändern, die zum einen die Erstellung der 8.3 Dateinamen verhindert und zum anderen die Zeit des letzten Dateizugriffs nicht mehr mitprotokolliert.

Folgende Schlüssel müssen entsprechend geändert werden:

Keine 8.3-Dateinamen für lange Dateinamen erzeugen:
Registry Schlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control
Neuen DWORD-Wert anlegen: “NtfsDisable8dot3NameCreation” mit dem Wert: 1

Zeit des letzten Dateizugriffs nicht aktualisieren:
Registry Schlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control
Neuen DWORD-Wert anlegen “NtfsDisableLastAccessUpdate” mit dem Wert: 1

Bitte vor Änderungen in der Registry generell eine Systemsicherung vornehmen !

Unter Vista gibt es weiterhin das Programm “Deframentierung”, welches fragmentierte Dateien der Festplatte Ihres Computers wieder zusammenführt. Dieses führt in der Regel zu einer Beschleunigung Ihres Systems und sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

 

Nun ist es allerdings in Vista nicht mehr möglich, das gewünschte Laufwerk für die Defragmentierung auszuwählen, es werden immer gleich alle Laufwerke geprüft und anschließend defragmentiert.

 

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Mit einem Trick allerdings ist es durchaus möglich, dieses so zu verändern, das Sie auch einzelne Laufwerke auswählen können.

 

Zunächst müssen Sie ein entsprechendes Symbol auf dem Desktop anlegen:

- Start
- Alle Programme
- Zubehör
- Systemprogramme
- Rechte Maustaste auf “Defragmentierung” und “Senden an: Desktop” auswählen.

 

Nun ist ein neues Symbol für die Defragmentierung auf dem Desktop sichtbar.

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Nun klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählen “Eigenschaften”. Bei Ziel geben Sie dann bitte:

 

SystemRoot%\system32\defrag.exe c: -w -v

 

ein. Somit können Sie nun dieses Symbol als Administrator aufrufen und Vista führt die Defragmentierung des Laufwerkes C: durch. Sie können selbstverständlich für C: auch jedes andere beliebige vorhandene Laufwerk einsetzen.

 

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Häufig stellt sich die Frage, wie man den Windows Explorer in einem bestimmten Ordner starten kann. Standardmäßig startet der Windows Explorer immer im Ordner “Dokumente“.

Mit einem Trick läßt sich aber eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegen, welche dann den Windows Explorer in einem bestimmten Ordner starten läßt. Führen Sie dazu folgendes durch:

  • Rechtsklick auf Desktop
  • Neu
  • Verknüpfung
  • Im Feld “Geben Sie den Speicherort des Elements an” bitte folgendes eingeben:
    %Systemroot%\explorer.exe /n,/e,C:\Windows (Windows kann auch beliebiges Verzeichnis ersetzt werden)
  • Weiter
  • Name für die neue Verknüpfung angeben
  • Fertigstellen

Explorer

Wenn Sie nun ein Doppelklick auf diese neue Verknüpfung durchführen, wird der Windows Explorer im gewünschten Verzeichnis gestartet !

Aus Windows XP kennt wahrscheinlich jeder die Bluescreen Anzeige, wenn Windows XP abgestürzt ist. Diese Anzeige gibt es unter Windows Vista standardmäßig nicht mehr, sie kann aber wieder aktiviert werden.

Dieses ist durchaus sinnvoll, denn gerade der “Blue Screen” hat diverse wichtige Informationen über den Systemabsturz preisgegeben, den Vista dem Anwender vorenthält. Um dennoch in den “Genuß” der Bluescreen Anzeige zu kommen müssen Sie folgendes durchführen:

  • Start
  • Systemsteuerung
  • System
  • Erweiterte Systemeinstellungen (ggf. Fortsetzen drücken)
  • Reiter “Erweitert”
  • Im Bereich “Starten und Wiederherstellen – Systemstart, Systemfehler und Debuginformationen” auf “Einstellungen” klicken
  • Nun hier den Haken bei “Automatisch Neustart durchführen” entfernen.
  • Drücken Sie am Ende des Vorganges auf OK

Bluescreen

Sollte nun wieder ein Systemabsturz erfolgen, wird Ihnen der bekannte Bluescreen angezeigt, mit all seinen Informationen !

Normalerweise wird die Größe der Auslagerungsdatei bei Vista, wie auch schon bei Windows XP, dynamisch von Windows verwaltet. Diese Datei liegt standardmäßig immer auf C:\.

Die Auslagerungsdatei wird von Windows immer dann verwendet, wenn nicht genug Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, es werden dann dort Inhalte des Hauptspeichers in der Auslagerungsdatei abgelegt.

Um einen kleinen Performancegewinn zu erzielen, kann man diese Auslagerungsdatei auf einen anderen Datenträger (andere physikalische Festplatte) oder auch andere Partition, verschieben . Desweiteren sollte die Auslagerungsdatei mit fester Größe definiert werden, am besten zwischen 1,5 und 2,5 GB.

Nachfolgend die Schritte, die Sie durchführen müssen, um die Einstellungen zu verändern:

  • Start
  • Systemsteuerung
  • System
  • Erweiterte Systemeinstellungen (ggf. Fortsetzen drücken)
  • Reiter “Erweitert”
  • Im Bereich “Leistung – Visuelle Effekt, Prozessorzeitplanung, Speichernutzung und virtueller Speicher” auf “Einstellungen”
  • Reiter “Erweitert”
  • Ändern
  • Nun hier den Haken bei “Auslagerungsdategröße für alle Laufwerke automatisch verwalten” entfernen.
  • Danach können Sie das Laufwerk auswählen und die Anfangsgröße und Maximal Größe in MB angeben
  • Drücken Sie am Ende des Vorganges auf OK
  • Danach müssen Sie den PC neu starten, damit die Änderungen aktiv werden !

Virtueller Arbeitsspeicher

Nun haben Sie erfolgreich die Einstellungen der Auslagerungsdatei geändert !

Wenn Sie die Sicherheit der Windows Vista PC´s in Ihrem Netzwerk mit einer Active Directory Domäne optimieren wollen, so hat Microsoft ein neues Sicherheitshandbuch “Windows Vista Sicherheitshandbuch” herausgebracht.

Es handelt sich dabei um eine Online Handbuch und Microsoft will damit besonders Administratoren einen sicheren Betrieb von Microsoft Vista im Netzwerk ermöglichen. In diesem Online Handbuch wird unter anderem erläutert, die eine sichere Infrastruktur aussehen sollte, welche Maßnahmen gegen Mal- bzw. Spyware zur Verfügung stehen und wie sich vertrauliche Daten sichern lassen.

vsgover.gif

Weiterhin wird ein Skript für die automatische Erstellung von Gruppenrichtlinien zur Verfügung. Das Online Handbuch ist in Deutsch verfügbar und Sie können es hier einsehen !

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