Erfahrungsbericht mit Windows Anytime Upgrade Paket für Vista
Nachfolgend ein kleiner Erfahrungsbericht über die Durchführung eines Vista Upgrade von Vista Business auf Vista Ultimate.
Wir haben aktuell auf einem PC ein Windows Vista Business installiert und wollten dieses aus zahlreichen Gründen auf eine Ultimate Version upgraden. Genau für diesen Vorgang bietet Mircosoft bei Vista das sogenannte “Windows Anytime Upgrade Paket” an, über welches wir hier schon mehrfach berichtet haben. (Siehe Beitrag “Windows Vista Anytime Upgrade”).
Zunächst haben wir versucht, das Windows Anytime Upgrade Paket bei zahlreichen Händlern zu erwerben, u.a. auch bei Microsoft direkt. Wir mußten dabei feststellen, dass dieses Upgrade bei Microsoft fast doppelt so teuer ist wie bei Amazon. Somit haben wir es direkt bei Amazon bestellt, haben 66,36€ zzgl. Mwst dafür bezahlt und hatten es 1 Tag später bereits auf unserem Tisch.
Danach wurde die DVD eingelegt und das Setup-Programm gestartet. Zunächst wird man darauf hingewiesen, unbedingt eine Datensicherung der Daten vorzunehmen, da es bei Problemen zu Datenverlusten kommen kann.
Zusätzlich kann mal auswählen, ob man eine Neuinstallation der Vista Version möchte oder ob man einfach die bestehende Version in eine Ultimate Version upgraden möchte. Wir haben dabei die 2. Variante gewählt und nach der Eingabe des mitgelieferten neuen Produkt-Keys ging die Installation auch schon bereits los. Dabei ist es absolut notwendig, das der PC während der gesamten Installation über eine bestehende Internetverbindung verfügt.
Einen ersten Schrecken haben wir dann allerdings erhalten, als wir auf dem Bildschirm lesen mußten, das es zu evtl. Problemen bei dem Upgrade kommen kann. Daraufhin haben wir uns die Problem-Hardware buw. Software anzeigen lassen, es war aber lediglich der Microsoft SQL Server der die Warnung veranlaßt. Wir haben dieses ignoriert und die Installation fortgesetzt.
Danach kam der 2. Schock, denn die “Installation kann durchaus mehrere Stunden dauern!”. So steht es jedenfalls auf dem Monitor. Eigentlich haben wir gedacht das nur die notwendigen Komponenten ersetzt bzw. erweitert werden und dieses sehr schnell vonstatten geht, aber dies ist leider nicht der Fall. Nachdem wir die Prozentsätze der Installation auch wirklich nur langsam laufen sahen war uns klar, dass das Upgrade wirklich Stunden dauern wird.
Nachdem der PC mehrmals automatisch neu gestartet wurde und diverse Installations und Updateprozesse durchlaufen hat, war das Upgrade fertig. Der gesamte Vorgang hat auf einem neuen Notebook mit 2,2 GH Prozessor und 2 GByte Ram ca. 2 Stunden gedauert.Allerdings müssen wir feststellen, dass der Vorgang einwandfrei durchgelaufen ist, das alle Systemeinstellungen weiterhin vorhanden sind und wir keinerlei Probleme feststellen konnten. Insgesamt ein sehr einfacher Weg die Vista Version auf eine höherwertige Version abzugraden. Wir können den Schritt somit nur empfehlen!
Wir würden uns freuen wenn Sie uns ebenfalls über Ihre Erfahrung mit dem Anytime Upgrade berichten.
Autor: | Erstellt am: Dezember 19th, 2007 | 1 Kommentar |






















Werner
Ich hatte auf meinem Rechner Vista Home Premium zusammen mit dem Service Pack 1 (SP1) installiert. Da mir das Anytime Upgrade auf Vista Ultimate von Microsoft zu teuer war (232,- Euro inkl. MwSt.), habe ich mir eine preislich günstigere Version von einem Händler auf den Amazon-Seiten besorgt. Dieses Anytime Upgrade hatte aber nicht das SP1 inklusive. Die Folge davon war, dass es nicht möglich war, ein Upgrade auf Vista Ultimate durchzuführen, das Programm bot lediglich eine vollständige Neuinstallation von Vista an. Nach diversen Recherchen zu Lösungsansätzen im Internet, von denen viele unsinnig und/oder untauglich waren, sah ich als einzige sinnvolle Möglichkeit die Deinstallation des SP1 an. Vor einer Neuinstallation von Vista wollte ich wenigstens diese Möglichkeit probiert haben. Nach dem Deaktivieren des automatischen Updates habe ich dann Schritt für Schritt alle Microsoft Windows Updates deinstalliert, die nach dem Aufspielen des SP1 installiert wurden. Das funktionierte nur für das Update KB938371 vom 9.4.2008 nicht, was sich ím nachhinein aber als nicht gravierend herausstellte. Alle anderen Updates für z. B. Office habe ich nicht deinstalliert. Nach dem das gemacht war habe ich das SP1 selbst deinstalliert. Das klappte alles reibungslos. Zum Abschluss wurde dann der Rechner noch einmal neu gestartet. Danach war es problemlos möglich, mit der von mir erworbenen Softaware das Anytime Upgrade auf Ultimate durchzuführen. Der Ablauf war so, wie es hier zuvor bereits beschrieben wurde. Danach habe ich SP1 wieder aufgespielt und die automatischen Updates wieder aktiviert. Nun ist der Rechner wieder auf dem aktuellen Stand und läuft problemlos. Nach dem Upgrade musste ich aber zusätzliche Treiber für eine Soundkarte und für einen Scanner erneut installieren, da Vista Ultimate diese Geräte nicht mehr erkannt hat. Auch meinen Virenscanner (NOD32 ESET Smart Security) musste ich vollständig deinstallieren und dann wieder installieren, da der Vista Firewall und der NOD32 Firewall Probleme untereinander hatten. Ich vermute aber, dass hier die Ursache wohl eher bei der NOD32 Software lag. Nach einer Neuinstallation war dann aber alles paletti. Bleibt noch zu vermerken, dass der Windows Indizierungsdienst nach dem Upgrade auf Ultimate seine Arbeit vollkommen neu begonnen hat, und dass auch Outlook 2007 nach dem ersten Aufruf erst einmal wieder den Windows Installer aufgerufen hat, um irgendwie die Installation zu ergänzen/korrigieren. Was das genau war, blieb mir verborgen.