ATI hat erneut neue Catalyst-Treiber für die ATI-Grafikkarten herausgebracht. Es handelt sich hierbei mittlerweile um die Version 7.7. Die Treiber sind sohl für alle 32- und 64-Bit Vista Varianten erhältlich.

Folgende Komponenten sind in dem Treiber enthalten:
- Radeon™ display driver 8.391
- Multimedia Center
- HydraVision™
- HydraVision™ Basic Edition
- Remote Wonder 3.04
- WDM Driver Install Bundle
- Southbridge/IXP Driver
- Catalyst™ Control Center Version 7.7
Auch der bekannte Video-Transcoder “Avivo” wurde in einer neuen Version herausgebracht.
Die Release Notes der neuen Catalyst-Treiber könnt Ihr jederzeit hier nachlesen. Es wurden wieder zahlreiche Fehler beseitigt und einige neue Funktionen hinzugefügt, sowohl für XP als auch für Windows Vista.
Die neuen Treiber und AVIVO könnt Ihr im Downloadbereich von ATI downloaden.
Download ATI Catalyst 7.7 für Vista 32-Bit
Download ATI Catalyst 7.7 für Vista 64-Bit
Mit der Systemwiederherstellung unter Vista lässt sich ein PC in einen früheren Zustand zurückversetzen. Dieses Feature kann teilweise bei auftretenden Problemen sehr hilfreich sein, belegt aber einige 100 MBytes an Platz auf der Festplatte.
Wenn Sie dieses Feature nicht benötigen, so können Sie es wie folgt relativ einfach ausschalten:
- Start
- Mit der rechten Maustaste auf “Computer” klicken
- Eigenschaften
- Computerschutz (evtl. anschließend auf Fortsetzen)
- Haken vor dem gewünschten Datenträger entfernen
- OK
Wie die meisten Internet Browser speichert der Internet Explorer und auch der Firefox temporäre Internetdateien. Diese werden erzeugt beim Aufrufen von Internet Seiten und können leicht zahlreiche MegaBytes an Dateien belegen.
Sie können diese Dateien löschen indem Sie im Internet Explorer folgendes durchführen:
- Intenet Explorer starten (Version 6 oder 7)
- Extras
- Optionen
- Reiter “Erweitert” auswählen
- Haken setzen bei “Leeren des Ordners für temporäre Internetdateien beim Schließen des Browsers”
- OK
Nun werden alle temporären Internet Dateien gelöscht, wenn Sie den Internet Explorer 6 oder 7 beenden.
Beim Firefox gibt es ebenfalls die Möglichkeit den Cache zu löschen. Führen Sie dazu folgendes durch:
- Firefox starten
- Extras
- Einstellungen
- Kategorie “Ereitert”
- Reiter “Netzwerk”
- Bei Cache den Button “Jetzt löschen” drücken.
- OK
Nun sind die temporären Internet Dateien des Firefox Browsers gelöscht !
Microsoft hat wieder eine ISO Abbilddatei (DVD5-ISO) veröffentlich, die alle Sicherheitsupdates für Windows Vista enthält, die am 10. Juli 2007 bei Windows Update veröffentlicht wurden.

| Dateiname: | Windows-KB913086-200707.iso |
| Version: | 913086 |
| Security Bulletins: | MS06-078 MS07-038 MS07-039 MS07-041 MS07-042 |
| Knowledge Base-Artikel (KB-Artikel): | KB923689 KB925398 KB926122 KB935807 KB939373 |
| Veröffentlichungsdatum: | 10.07.2007 |
Downloaden könnt Ihr das ISO-Image direkt bei Microsoft !
Laut Microsoft sollte es unter Vista so laufen, das de PC´s gar nicht mehr ausgeschaltet werden, sondern lediglich im Energiesparmodus versetzt werden. Aus diesem Grund ist im Startmenü der “AUS“-Button standardmäßig mit dem “Energiesparmodus” belegt. Sie können den Button aber jederzeit selber mit einer anderen Funktion belegen. Führen Sie dazu folgendes durch:
- Start
- Systemsteuerung
- System und Wartung
- Energieoptionen
- Bei dem gewählten Energiesparplan auf “Energiesparplaneinstellungen ändern” klicken
- Erweitere Energieeinstellungen ändern
- Netzschalter und Laptopdeckel wählen
- Netzschalter im Startmenü
- Unter Einstellung den gewünschten Eintrag wählen, z.B. “Herunterfahren“
- OK
- Energieoptionen beenden
Nun ist der “Aus”-Button mit der “Herunterfahren” Funktion belegt.
Unter Vista gibt es einen Punkt, Programme im sogenannten “Kompatibilitätsmodus” auszuführen. Dieses soll dazu benutzt werden, Programme unter Windows Vista auszuführen, die gar nicht für Vista programmiert wurden.
Besonders bei älterer Software kann diese Einstellung oft sehr hilfreich sein. Sie können den Schalter für den Kompatibilitätsmodus einstellen, indem Sie auf das entsprechende Symbol auf dem Desktop bzw. auf die ausführbare .EXE Datei mit der rechten Maustaste klicken und danach auf Eigenschaften. Dort wählen Sie bitte den Reiter “Kompatibilität“.
Sie sehen oben den Punkt “Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für:“. Dort können Sie den Haken setzen und danach den entsprechenden Modus setzen:
- Windows 95
- Windows 98 / ME
- Windows NT 4.0 (Service Pack 5)
- Windows 2000
- Windows XP (Service Pack 2)
- Windows Server 2003 (Service Pack 1)
Die meistverwendete Einstellung wird wohl “Windows XP (Service Pack 2) sein.
Danach bitte das Fenster mit “OK” schließen und dann können Sie das Programm mit dem geänderten “Kompatibilitätsmodus” starten.
Immer mehr Anwender berichten darüber das es Probleme bei der Installation des neuesten Vista Updates vom Juli 2007
KB935807 (Sicherheitslücke in der Windows Firewall wird behoben)
gibt und der Fehlercode “Code 80070002″ auftritt.

Dieses Problem scheint sich über alle Windows Vista Versionen zu erstrecken. Weder die Installation über das Windows Update noch ein manuelles Downloaden des Updates und die manuelle Installation bringt eine Besserung!
Selbst bei Microsoft ist derzeit noch keine Info vorhanden, wie dieses Problem behoben werden kann.
Wer gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat bzw. das Problem lösen konnte, den bitten wir um Eintrag eines Kommentars. Vielen Dank.
Die normale Vista-Leistungsbewertung ist ja vielen bereits bekannt und verschafft einen schnell einen Überblick, wie leistungsfähig der eigene PC ist und ob der Vista tauglich ist oder nicht.
Die normale GUI-unterstützte Leistungsbewertung findet Ihr unter:
- START
- Systemsteuerung
- Leistungsinformationen und -tools
Über “Bewertung aktualisieren” könnt Ihr die Bewertung neu starten.
Es gibt aber auch noch eine Möglichkeit, dieses unter der Kommandozeile auszuführen. Diese Leistungsbewertung ist sehr umfangreich und gibt zahlreiche zusätzliche Informationen, wie z.B. die Laufzeiten der einzelnen Tests.
- START
- CMD im Suchfeld eingeben
- In der Kommandozeile den Befehl “winsat formal” eingeben
Danach erfolgt der Bewertungstest:
Hier findet Ihr Informationen über den Speicherdurchsatz, über die Leistung der Grafikkarte, die Geschwindigkeit der Festplatte und der CPU usw.
Ausführliche Informationen der gestarteten Leistungsbewertung findet Ihr danach in dem Verzeichnis
C:\WINDOWS\PERFORMANCE\WINSAT\DATASTORE
Dort liegen die Leistungswertungen als XML-Dokumente vor !
Es gibt ein neuen Befehl unter Vista (driverquery), mit dem man sich eine Übersicht der geladenen Treiber anzeigen lassen. Dieser Befehl wird in der Kommandozeile eingeben:
- START
- Im Suchfeld “CMD” eingeben
- DRIVERQUERY
Danach erscheint eine Liste aller geladenen Treiber, hier ein Beispielauszug:
Sie können die teilweise recht umfangreiche Liste auch einfach mit dem Befehl
DRIVERQUERY >DRIVER.TXT
in die Text-Datei DRIVER.TXT umleiten. Der Namen der Textdatei ist natürlich frei wählbar.
Der Befehler DRIVERQUERY hat allerdings noch einige andere sinnvolle Optionen, auf die wir hier kurz eingehen wollen. Sie können die Hilfe aber jederzeit auch über “DRIVERQUERY /?” aufrufen:
Befehlsübersicht:
| /S System |
Gibt das Remotesystem an, mit dem eine Verbindung hergestellt werden soll. |
| /U [Domäne\]Benutzer | Gibt den Benutzerkontext an, unter dem der Befehl ausgeführt werden sollte. |
| /P [Kennwort] |
Gibt das Kennwort für den angegebenen Benutzerkontext an. |
| /FO Format |
Gibt an, welchen Ausgabetyp angezeigt werden soll. Gültige Werte sind “TABLE”, “LIST” und “CSV” |
| /NH |
Gibt an, dass die Spaltenüberschrift nicht angezeigt werden sollte. Gültig nur füpr “TABLE” und “CSV”-Format. |
| /SI |
Stellt Informationen über signierte Treiber zur Verfügung |
| /V |
Zeigt ausführliche Ausgabe an. Nicht gültig für signierte Treiber. |
| /? |
Zeit die Hilfemeldung an. |
Beispiele:
- DRIVERQUERY
- DRIVERQUERY /FO CSV /SI
- DRIVERQUERY /NH
- DRIVERQUERY /S IP-Adresse /U Benutzer /V
- DRIVERQUERY /S System /U Domäne/Benutzer /P Kennwort /FO LIST
Ein neues und sehr gutes Feature (Vorgängerversionen, Schattenkopien) gibt es in den Windows Vista Versionen Business, Enterprise (nur für Volumenlizenzkunden) und Ultimate.
Es werden immer vom aktuellen Datenbestand der Festplatte sogenannte Schattenkopien erzeugt. Dieses wurde erstmalig mit dem Windows Server 2003 eingeführt und hat nun auch in Vista Einzug gehalten. Sie können damit in jedem Ordner auf ältere Dateiversionen jederzeit zurückgreifen. Dazu müssen Sie folgendes durchführen:
- Rechtsklick auf eine Datei oder einen Ordner
- Reiter “Vorgängerversionen”
Dort zeigt Windows Vista ältere Versionsstände an, die als Schattenkopie noch auf der Festplatte liegen. Diese können Sie nun Wiederherstellen oder Kopieren und haben somit Zugriff auf teilweise unbeabsichtigt geänderte oder gelöschte Dateien.


