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Microsoft gibt erste Bestandteile der Windows Vista-API WinFX frei

Der Software-Konzern Microsoft gewährt Entwicklern seit gestern Zugriff auf zwei Kernbestandteile von WinFX, der API des neuen Betriebssystems Windows Vista. Programmierer können anhand der veröffentlichten Dokumentationen unter anderem die Windows Communication Foundation (WCF) nutzen. Die Programmierschnittstelle unterstützt die Verbindung von Desktop-Applikationen mit Server-basierten Anwendungen, teilte der Hersteller gestern in Redmond, Washington, mit.

Auch die Windows Workflow Foundation (WWF) ist verwendbar. Das Paket soll Entwickler darin unterstützen, Geschäftsprozesse in Netzwerk-basierten Applikationen abzubilden.

Die Entwicklung der API sei weitgehend abgeschlossen. Den Programmierern könne daher grünes Licht für den Einsatz erster Bestandteile gegeben werden, erklärte Ari Bixhorn, Direktor des Bereichs Webservice Strategies bei Microsoft. Das Gesamtpaket ist derzeit allerdings noch als Preview Release eingestuft.

WinFX kombiniert die bisherige Funktionalität von .Net mit neuen Tools. Die API sei abwärtskompatibel, so der Hersteller. Applikationen, die für Windows Vista entworfen wurden, können demzufolge auch auf die Vorgängerversionen des Betriebssystems eingesetzt werden.



Autor: Administrator | Erstellt am: Januar 19th, 2006 | | 488 views



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